Kindernothilfe e.V.

Kindernothilfe startet EU-Kampagne zu HIV/AIDS
Ziel: Eine Million Unterschriften bis 2010

Duisburg (ots) - Eine Million Unterschriften bis 2010 wollen Jugendliche in der Kampagne "Act positive - AIDS affects us all" in der EU zusammentragen. Damit sollen die Regierungen an ihre Verantwortung im Kampf gegen HIV/Aids erinnert werden. Die von der EU finanzierte Kampagne wird neben der Kindernothilfe von Organisationen aus den Niederlanden, der Slowakei und Südafrika getragen. Start ist in Duisburg.

Jugendliche aus den drei europäischen Ländern und Südafrika treffen sich vom 14.-16. November in Duisburg-Rheinhausen. Gemeinsam soll zum Start eine Petition an das Europäische Parlament diskutiert und verabschiedet werden. Weitere Höhepunkte der Kampagne sind jährliche Aktionswochen in Deutschland sowie weitere Jugendkonferenzen in der Slowakei (2009) und den Niederlanden (2010).

Während der ersten Aktionswoche in Deutschland besucht eine Gruppe Studierender von "Youth For Christ" aus Südafrika Schulen in Deutschland. Vom 3.-13. November tourt die Gruppe mit einem selbst erarbeiteten Theaterstück zum Thema HIV/AIDS durch Deutschland und besucht unter anderem Schulen in Heidelberg, Köln, Bochum und Oldenburg.

Aus der jüngst veröffentlichten Studie der Weltgesundheitsorganisation in Genf (WHO) zum Thema geht hervor, dass in den nächsten vier Jahren die Zahl der Aids-Toten mit 2,4 Millionen den Höchststand erreichen wird. Am stärksten sind davon Kinder und Jugendliche betroffen. So haben rund 15 Millionen Kinder bereits Vater, Mutter oder beide Eltern verloren, die meisten von ihnen in Afrika südlich der Sahara. Rund zwei Millionen Kinder sind selbst mit dem Virus infiziert, allein 2007 starben 270.000 Mädchen und Jungen an den Folgen von AIDS.

Die Europäische Union hat feste Zusagen zur Bekämpfung der Pandemie gemacht. So hat sie sich zum Beispiel zur Umsetzung der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen verpflichtet, in denen auch die Eindämmung der AIDS-Pandemie ein wichtiges Ziel ist. Leider sind den Versprechungen bis heute viel zu wenige Taten gefolgt.

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Lennart Wallrich
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