Kindernothilfe e.V.

Nothilfe in Birma weiterhin nur eingeschränkt möglich/ Kindernothilfe hat jetzt deutschen Koordinator im Land

Duisburg/Rangun (ots) - Die Kindernothilfe kann in Birma weiterhin über ein Netzwerk freiwilliger Helfer Nothilfe in begrenztem Umfang leisten. Im Delta werden die Opfer des Wirbelsturms mit Zusatznahrung für Kinder, mit Hygiene-Artikeln sowie Haushaltsgegenständen versorgt. Unterdessen ist es gelungen, einen deutschen Koordinator ins Land zu bringen. Detlef Hiller hat jetzt vor allem die Situation der Kinder und Jugendlichen im Blick und prüft weitere Hilfsmöglichkeiten.

"Wir würden gern auf der Stelle mehr Hilfsangebote für Mädchen und Jungen machen. Aber offiziell ist hier nur sehr wenig möglich und alle inoffiziellen Maßnahmen gefährden die Helfer und stehen in der Gefahr, ganz beendet zu werden", so Hiller am Montag Mittag in Rangun. Nach UN-Schätzungen leben in den Flüchtlingscamps mindestens 2.000 unbegleitete Mädchen und Jungen. "Sie haben Vater und Mutter verloren und sind jetzt extrem gefährdet. Es wäre wichtig, Anlaufstellen für diese Kinder anzubieten. Sobald das möglich sein wird, werden wir diese Kinderzentren aufbauen."

Die vielen Restriktionen machen den Helfern zusätzliche Schwierigkeiten. "Benzin ist hier zum Beispiel rationiert. Jeder darf nur 25 Gallonen - etwa 95 Liter - Treibstoff im Monat tanken. Diese Rationierung wird auch jetzt nicht aufgehoben," so Hiller.

Die Kindernothilfe hat 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt und ruft weiter zu Spenden auf.

   Spendenkonto 45 45 40
   BLZ: 350 601 90 
   Bank: KD-Bank eG, Duisburg 
   Stichwort: Z57289, Zyklon in Birma 

Detlef Hiller ist am Pfingstmontag in Rangun zwischen 16:30 Uhr und 18:30 Uhr MEZ am Telefon zu erreichen. Mehr Information unter www.kindernothilfe.de.

Pressekontakt:

Kontakt: Sascha Decker (Sprecher) 0203/ 7789 230

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