Kindernothilfe e.V.

Kindernothilfe zeichnet fünf Journalisten aus
Kinderrechtsverletzungen öffentlich gemacht
Außenminister Steinmeier überreicht TV-Preis

Die sechsjährige Jovelyn Malachico muss zum Familienverdienst beitragen. Neben der Herstellung von Holzkohle sucht sie jeden Tag nach Metallresten der Reifenbrenner, um diese zu verkaufen. Sie möchte gerne Ärztin werden, weil ihre Mutter oft krank ist. Copyright: Hartmut Schwarzbach/argus. Das Motiv ist Teil der prämierten Foto-Reportage: ...

    Berlin/Duisburg (ots) -

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    Fünf Journalisten sind am Freitagabend in Berlin mit dem Medienpreis der Kindernothilfe "Kinderrechte in der Einen Welt" ausgezeichnet worden. Das Autorengespann Ali Samadi Ahadi und Oliver Stoltz konnte sich mit der WDR/ARTE Produktion "Lost Children" in der Kategorie TV durchsetzen, Günter Beyer erhält den Preis für seine SWR Hörfunkreportage "Im Frühling kommt sie wieder - Kinder und der Tod." In der Kategorie Print gewinnt die rumänische Autorin Laura Capatana mit "Nöte einer elternlosen Generation", erschienen in der Schweizer Tageszeitung "Zürcher Oberländer". Beim Foto-Preis überzeugte Hartmut Schwarzbach mit der in der Zeitschrift Kontinente abgedruckten Reportage "Die Köhler von Pier 18".

    Die Moderation der Preisverleihung vor 200 geladenen Gästen in der NRW-Landesvertretung übernahm TV-Journalistin Sandra Maischberger. Laudatoren waren Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der ehemalige Arbeitsminister Norbert Blüm, rbb-Intendantin Dagmar Reim sowie der Kultur-Chef der Rheinischen Post, Lothar Schröder. Schirmherrin des Preises ist Christina Rau.

    Die TV-Reportage "Lost Children" dokumentiert die Herausforderungen einer Resozialisierung ehemaliger Kindersoldaten in Uganda.  Die Hörfunkreportage "Im Frühling kommt sie wieder - Kinder und der Tod" schildert, wie wichtig ein offener Umgang mit Tod und Trauer bei Kindern ist. "Nöte einer elternlosen Generation" macht die Schattenseiten der Öffnung Rumäniens hin zur Europäischen Union deutlich. Zehntausende Kinder bleiben dort allein zurück, weil Mutter und Vater auf der Suche nach Arbeit in den Westen gehen. Die Foto-Reportage "Die Köhler von Pier 18" dokumentiert den Alltag von Kinderarbeitern in den Philippinen, die unter extremen Bedingungen Holzkohle herstellen.

    Die Preise sind in jeder Sparte mit 2.500 Euro dotiert und belohnen herausragende journalistische Arbeiten zum Thema Kinderrechte. Der Medienpreis "Kinderrechte in der Einen Welt" wird seit 1999 ausgeschrieben. Teilnehmen können deutschsprachige Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Schirmherrin des Preises ist Christina Rau.

    Alle Beiträge im Internet unter www.kindernothilfe.de (Presse/Medienpreis)

Pressekontakt:
Sascha Decker
0163-234 43 54

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