BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Volksbanken und Raiffeisenbanken: Vier Milliarden Euro ausgegeben / Sicherheitskonzept greift
Tonnenweise D-Mark-Münzen

    Berlin (ots) - Nach dem großen Andrang der Bevölkerung in den
vergangenen Tagen war die Lage bei den Volksbanken und
Raiffeisenbanken vor Ort am Freitag weitgehend entspannt. Rund vier
Milliarden Euro gaben die Genossenschaftsbanken bislang über Schalter
und Geldautomaten an Kunden und Nichtkunden aus. Über den Schalter
wurden dabei doppelt so viel Euro ausgehändigt wie aus den
Geldautomaten gezogen wurden. "Die technische Umstellung hat in den
Volksbanken und Raiffeisenbanken unterstützt durch unsere
Rechenzentralen vorzüglich geklappt", freut sich Dr. Bernd Rodewald,
Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und
Raiffeisenbanken (BVR).  
    
    Die Polizei habe sich in den vergangenen Tagen sehr kooperativ
gezeigt und die Präsenz vor Ort stark verstärkt. Unliebsame
Zwischenfälle seien so gar nicht erst aufgetreten. "Die verschiedenen
Sicherheitskonzepte greifen bisher gut", zieht Rodewald eine erste
Bilanz.
    
    Neben der Euro-Ausgabe sei vor allem der D-Mark-Rückfluss noch
eine große Herausforderung. "In einer mittelgroßen Volksbank kommt da
in zwei Tagen schon einmal eine Tonne D-Mark-Münzen zusammen", so
Rodewald. Zusammen mit den Werttransportunternehmen seien jedoch auch
diese großen Mengen zu bewältigen. Insgesamt würden bundesweit von
allen Kreditinstituten 28,8 Milliarden Stück D-Mark-Münzen aus dem
Verkehr gezogen und durch zunächst 15,5 Milliarden Stück Euro-Münzen
ersetzt. Rund acht Milliarden Stück D-Mark-Münzen seien zuletzt gar
nicht mehr im Geldumlauf gewesen, sondern hätten sich über Jahrzehnte
hinweg in Sparschweinen und -strümpfen angesammelt.
    
    Erfreut zeigt sich Rodewald über die Gelassenheit und Disziplin
der Bankkunden, die in den vergangenen Tagen die durch den großen
Andrang ausgelösten Wartezeiten am Schalter gut gelaunt in Kauf
nahmen. D-Mark-Münzen und -scheine können jedoch noch bis zum 28.
Februar 2002 im Handel ausgegeben werden, erinnert Rodewald. Dazu
habe sich der Handel im vergangenen Jahr in Absprache mit allen
Beteiligten der Euro-Bargeld-Einführung im Inverkehrgabekonzept der
Deutschen Bundesbank verpflichtet.
    
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