Fairness-Stiftung gGmbH

Fairnesspreise 2001 verliehen

Fairnesspreise 2001 verliehen
Prof. Dr.med. Dr.phil. Horst-Eberhard Richter erhält den Fairness-Ehrenpreis 2001. Foto zum Artikel auf www.fairness-stiftung.de. Copyright Fairness-Stiftung 2001.

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    Frankfurt/M. (ots) -          Prof. Horst-Eberhard Richter mit Ehrenpreis ausgezeichnet

    Mit 10.000 DM 1. Fairness-Publizistikpreis an
ZDF/ARTE-Journalistin Milka Pavlicevic
    
    Vor mehr als 300 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft,
Medien und Kirchen in der Aula der Goethe-Universität in Frankfurt am
Main sind am 1.12.01 die diesjährigen Preisträger der Fairnesspreise
für Wissenschaft und Publizistik bekannt gegeben sowie zusammen mit
dem Ehrenpreis übergeben worden.
    
    Der Ehrenpreis wurde Prof. Dr. Horst-Eberhard Richter für sein
Lebenswerk und seine Verdienste auf dem Gebiet der Friedenstheorie,
der Friedensarbeit und damit der Voraussetzungen und der Ziele für
Fairness in Wirtschaft und Gesellschaft übergeben. Das Kuratorium der
Fairness-Stiftung unter Vorsitz von Prof. Dr. Rupert Lay betonte in
seiner Begründung, wie sehr Richter ohne Schonung seiner Person
Rufmordkampagnen über die Organisation Ärzte gegen den Atomkrieg
entgegen getreten ist und wie selbstkritisch Richter auch eigenes
unfaires Verhalten erkennen und korrigieren konnte. Prof. Dr.
Dorothee Sölle unterstrich die Fähigkeit und das Engagement Richters
zum Brückenbauen zwischen Welten, Nationen und Kulturen, stets darauf
bedacht, den Stimmlosen und Überhörten eine Stimme im Kampf um
Gerechtigkeit und Fairness zu geben.
    
    Der 1. Fairnesspreis für Publizistik, der mit 10.000 DM dotiert
ist, ging an Milka Pavlicevic von ZDF und ARTE für den
ARTE-Themenabend über Mobbing und die Dokumentation über Mobbing als
Krebsgeschwür am Arbeitsplatz im Feburar 2001. Den 3. Preis mit 2.500
DM erhielt Dr. Margit Zuber für ihr publizistisches Engagement für
Wissenschaftlerinnen und Ärzte im männlich dominierten Medizin- und
Wissenschaftsbetrieb. Der 2. Preis wurde nicht vergeben.
    
    Der 1. Fairnesspreis für Wissenschaft in Höhe von 10.000 DM ging
an Dr. Stefan Machura für seine Arbeit über Fairness und Legitimität,
die deutlich macht, dass faires Verhalten eine Quelle der Autorität
von Führungskräften ist. Der 2. Preis mit 5.000 DM wurde Rainer
Schadt für seine Arbeit über das Prinzip Fairness in der
amerikanischen Kultur verliehen. 2.500 DM beim 3.
Fairness-Wissenschaftspreis erhielt Mechthild Iburg für ihre Arbeit
über Mobbing in Organisationen.
    
    Mit den Fairnesspreisen will die Fairness-Stiftung für mehr
Fairness in Wirtschaft und Gesellschaft eintreten. So werden Arbeiten
heraus gestellt, die wichtige Erkenntnisse über Unfairness und
Fairness zu Tage fördern oder für Öffentlichkeit zu diesem Thema
sorgen. Das ist notwendig, so Dr. Norbert Copray, Direktor der
Fairness-Stiftung, um aus der rein defensiven Behandlung des Themas
heraus zu kommen. Die starke Frequentierung der Beratung und der
Websites der Fairness-Stiftung durch Führungskräfte, die sich unfair
attackiert sehen, zeige, wie dringlich es sei, in der Förderung von
Fairness und in der Steigerung von Fairnesskompetenz voran zu kommen.
    
    
ots Originaltext: Fairness-Stiftung
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Pressekontakt:
Fairness-Stiftung
Dr. Norbert Copray
069-78988144
Email: presse@fairness-stiftung.de



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