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Klimaschutz und Tourismus: Studiosus baut Biogasanlagen-Projekt in Südindien weiter aus

München (ots) - Dem Klima ist es gleich, wie und wo es geschützt wird. Hauptsache, es wird geschützt. Wenn an einer Stelle unvermeidliche Emissionen in die Luft steigen, diese an anderer Stelle aber eingespart werden, bleibt die Klima-Waage im Gleichgewicht. Der Reiseveranstalter Studiosus investiert deshalb seit vielen Jahren in Klimaschutzprojekte, seit Januar 2012 kommen die Mittel einem Biogasanlagen-Projekt in Südindien zugute. Mit nachhaltigem Erfolg: 1200 Anlagen sind bereits in Betrieb, im laufenden Jahr sollen 300 weitere folgen, kündigte der Marktführer bei Studienreisen jetzt an.

In das Klimaschutzprojekt in Südindien fließen alle von Studiosus geleisteten Ausgleichszahlungen zur CO2-Kompensation. Zum einen werden dadurch alle Fahrten zu Lande und zu Wasser klimaneutral gestellt, die in den Reiseleistungen von Studiosus und Marco Polo enthalten sind. Dazu geht der Münchner Reiseveranstalter alljährlich in Vorleistung und kauft CO2-Zertifikate in einer bestimmten Höhe, für 2014 beläuft sich der Betrag auf 135.000 Euro. Falls im laufenden Jahr mehr oder weniger Gäste auf Reisen gehen, wird entsprechend nachjustiert. Zum anderen gleicht Studiosus durch den Bau der Biosgasanlagen seine gesamte Katalog- und Werbemittelproduktion, seinen Brief- und Paketversand sowie alle Dienstreisen seiner Mitarbeiter aus. Und auch die Mittel aus der freiwilligen Flugkompensation der Studiosus-Gäste kommen dem Projekt zugute. Gefördert wird das Projekt - wie seine Vorgänger - in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Studiosus Foundation e. V. (www.studiosus-foundation.org) und der Schweizer Klimaschutzorganisation myclimate (www.de.myclimate.org).

Ein Klimaschutzprojekt, vielfältiger Nutzen

Die Biogasanlagen entstehen in Dörfern des südindischen Bundesstaats Karnataka. Sie liefern genügend Kochenergie für eine Bauernfamilie, die über mindestens zwei Kühe verfügt. Die Kosten einer solchen Anlage belaufen sich auf 450 Euro. Über die Verwendungsdauer können insgesamt mehr als 20 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden, die durch die Verfeuerung von Brennholz entstanden wären. Zum Vergleich: Das entspricht fünf Flügen von Frankfurt nach Auckland in der Economy-Class. Aber nicht nur das Klima schützt das Projekt, auch darüber hinaus stiftet es Nutzen. Für Bauernfamilien, die künftig mit Biogas kochen, entfällt beispielsweise die aufwendige Suche nach Feuerholz. Weitere Vorteile: weniger Abholzung und kein gesundheitsgefährdender Rauch im Haus. Zudem ersetzt der hochwertige Biodünger chemische Düngemittel und steigert in der Landwirtschaft die Erträge. Und auch Arbeitsplätze entstehen durch das Förderprojekt. So werden Ziegel, Leitungen, Herd und Gashahn, die für den Bau der Biogasanlagen nötig sind, vor Ort produziert und die Arbeiter stammen aus der näheren Umgebung.

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Nachhaltig engagiert: die Unternehmensgruppe Studiosus

Studiosus ist mit 233.373.000 Euro Umsatz und 90.923 Teilnehmern im Jahr 2013 der führende Studienreise-Anbieter in Europa. Die hohe Qualität der Programme, hervorragende Reiseleiter und ständige Innovationen sichern Studiosus die Marktführerschaft. Neben Qualität und Innovation sind Sicherheit auf Reisen und der Nachhaltigkeitsgedanke wichtige Bestandteile der Firmenphilosophie. "Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen Verantwortung" - so lautet eines der fünf übergeordneten Unternehmensziele. Darunter versteht Studiosus, seinen Gästen das Kennenlernen fremder Länder und Kulturen in einer nachhaltigen, das heißt in einer ökologisch vertretbaren, sozial verantwortlichen und ökonomisch sinnvollen Form zu ermöglichen. Am Firmensitz in München sind derzeit 310 Mitarbeiter beschäftigt, davon 25 Auszubildende. Zudem arbeitet Studiosus mit 570 Reiseleitern weltweit zusammen. Gegründet wurde das Familienunternehmen 1954. Internet: www.studiosus.com und www.studiosus.com/Ueber-Studiosus/Nachhaltigkeit

Pressekontakt:

Dr. Frano Ilic, Pressesprecher der Unternehmensgruppe
Telefon: +49-89-50060-505, E-Mail: frano.ilic@studiosus.com

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