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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Konflikt um den Tempelberg

Stuttgart (ots) - Moderierende Hilfe kann in dieser schwierigen Lage nur von außen kommen - doch da sind keine wirklichen Vermittler in Sicht. Die USA unter dem unberechenbaren Präsidenten Donald Trump fallen in den Augen der Palästinenser als vertrauensvoller Partner aus. Allein seine frühere Ankündigung, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen zu wollen, hatte im arabischen Raum einen Aufschrei der Empörung ausgelöst. Bleiben also die Europäer, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder für eine Friedenslösung im Nahen Osten starkgemacht haben und bei den Palästinensern hohes Ansehen genießen. Für die Europäische Union hat Netanjahu allerdings bestenfalls Spott übrig. Er hält die Politiker in Brüssel für diplomatische Leichtgewichte. Die Chancen auf eine Einigung im Nahen Osten stehen schlecht.

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