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Stuttgarter Nachrichten: zu Verdi/Bsirske

Stuttgart (ots) - Eigentlich müsste er abtreten. Beim DGB ist für die Chefs immer mit 65 Schluss. Und auch nach den Maßstäben einer Gewerkschaft, die so erbittert wie Verdi gegen die Rente mit 67 kämpft, ist es ein Unding, was ihr Boss Frank Bsirske da vormacht: Mit 63 hat er sich gerade von den Delegierten eine Verlängerung um vier Jahre geben lassen. Bsirske trägt eine große Mitverantwortung dafür, dass Verdi nicht wirklich gut dasteht. Verdi hat sich unter ihm zusehends zu einem Club gewandelt, in dem sich auffallend viele Gewerkschafter mit dem Parteibuch der Links-Partei pudelwohl fühlen. Hier können sie ihre realitätsfernen Klassenkampf-Parolen pflegen. Es gibt Gewerkschaften, die über Jahre den Blick auf die ökonomischen Realitäten gewahrt und einen großen Beitrag zum beispiellosen Aufbau von Beschäftigung geleistet haben. Verdi lässt diesen politischen Weitblick vermissen.

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