Stuttgart (ots) - Man kann sich durchaus fragen, ob die Privilegierung der Lebensform Ehe durch steuerliche Vorschriften umgesetzt werden muss. Umgesetzt werden aber muss sie. Wer an diesem Vorrang festhält, braucht sich keineswegs den Vorwurf gefallen lassen, rückschrittlich zu denken. Die gesellschaftliche Diskriminierung gleichgeschlechtlich orientierter Menschen zu überwinden, ist eine wichtige Aufgabe nicht nur der Politik. Wer daran festhält, dass die Ehe zwischen Mann und Frau aufgrund ihrer Offenheit für Kinder besonders schutzwürdig ist, steht dieser Aufgabe nicht entgegen.
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