GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG: GlaxoSmithKline bringt Wirkstoff Ropinirol auf den Markt: Neue Therapie gegen das Restless Legs Syndrom

GlaxoSmithKline bringt Wirkstoff Ropinirol auf den Markt: Neue Therapie gegen das Restless Legs Syndrom

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    München (ots) -

    Patienten, die unter dem Restless Legs Syndrom (RLS) leiden, können aufatmen: Seit kurzem steht ihnen das Medikament Adartrel® (Wirkstoff Ropinirol) zur Verfügung. Mit dem Dopaminagonisten lässt sich die Krankheit effektiv und gut verträglich therapieren.

    "RLS ist eine unterschätzte Krankheit", erklärt der Regensburger Schlafforscher Professor Dr. Göran Hajak. Er verweist auf Schätzungen, wonach rund 800.000 Menschen in Deutschland unter Symptomen leiden, die eine medikamentöse Behandlung notwendig machen. 5 - 10 Prozent der Bevölkerung klagen zumindest gelegentlich über die typischen Symptome des Restless Legs Syndroms. Damit zählt RLS zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen.

    Wichtigstes Kennzeichen des RLS ist ein Bewegungsdrang der Beine, oft verbunden mit einem Kribbeln, Brennen, Ziehen und Zucken, das sich in Ruhe verstärkt. Die Beschwerden treten vor allem abends und nachts auf - und stören deshalb erheblich den Schlaf. Die Patienten schlafen verzögert ein und wachen nachts häufig auf. Folge: Sie sind unausgeruht, vermindert leistungsfähig und in ihren beruflichen und sozialen Aktivitäten eingeschränkt.

    Unter Medikamenten, die die Wirkung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn unterstützen, bessern sich die RLS-Symptome und der Schlaf. Die Dauertherapie mit dem bis vor kurzem einzig zugelassenen RLS-Medikament L-Dopa hat jedoch häufig eine Komplikation zur Folge - die Augmentation: Die Beschwerden beginnen früher (teilweise schon tagsüber), sie werden stärker und können sich auf andere Körperstellen ausdehnen, etwa Arme oder Rumpf.

    Die Wirksamkeit von Ropinirol bei der Behandlung des RLS konnte bei über 1000 Patienten in Studien gezeigt werden. Als wichtiger Punkt stellte sich die relativ geringe Augmentationsrate heraus, die in einer klinischen Studie* über 52 Wochen bei 3,8 Prozent lag - deutlich weniger als unter L-Dopa.

    *: In der Studie meldeten entsprechend instruierte Prüfärzte     Augmentation als Nebenwirkung.

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