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Forschungsinitiative: GSK startet "Fast Track Challenge" 2015

München (ots) -

   - Aufruf zur Partnerschaft zwischen Wissenschaftlern und GSK
   - Innovationen schneller auf den Weg bringen 
   - Forscher aus Europa, Kanada und den USA können sich beteiligen 

GSK lädt akademische Wissenschaftler in Europa, Kanada und den USA dazu ein, ihre neuen frühen Vorhaben zur Medikamenten-Forschung in die dritte "Discovery Fast Track Challenge" einzubringen - dieses jährlich ausgeschriebene Programm wurde 2013 ins Leben gerufen, damit aus der Frühphase eines Forschungsprojektes schneller ein bahnbrechendes neues Medikament entsteht. Die "Challenge" bietet eine neue Grundlage zur Medikamenten-Forschung, denn sie ist darauf angelegt, die besten Möglichkeiten für wissenschaftliche Entdeckungen rasch sichtbar zu machen.

Wissenschaftler, die an der "Challenge" teilnehmen, werden gebeten, Details zu ihrem Forschungsvorhaben vorzulegen. Dazu zählen biologische Wege und Ziele und die wissenschaftliche Rationale, die detailliert aufzeigt, wie die Ergebnisse dieser frühen Forschungs-phase zur Entwicklung eines künftigen Medikamentes führen könnten. Bis zu zwölf Vorschläge aus allen Bereichen werden ausgewählt. Grundlagen dafür sind die Stärke der wissenschaftlichen Hypothesen, die Originalität, die ersten Fortschritte und das Potenzial für einen echten medizinischen Fortschritt.

Zugang zur Wirkstoff-Bibliothek von GSK

Wissenschaftler, deren eingereichte Arbeiten ausgewählt werden, arbeiten mit dem GSK-Team von "Discovery Partnerships with Academia" (DPAc) und mit Teams aus der Molekularforschung zusammen, um ihre Hypothesen an potenziellen Wirkstoff-Kandidaten aus der umfang-reichen Wirkstoff-Bibliothek von GSK zu testen. Wenn bei diesem Prozess ein potenzieller Wirkstoff identifiziert wird und sich somit ein möglicher Ansatzpunkt für eine Medikamentenentwicklung ergibt, dann könnte den erfolgreichen Forschern eine formale DPAc-Partnerschaft angeboten werden. Beide Seiten hätten dadurch die Gelegenheit, gemeinsam an der Entwicklung eines neuen Medikamentes zu arbeiten.

Die globale DPAc-Leiterin Carolyn Buser erklärte: "Die Discovery Fast Track Challenge ist eine einzigartige Gelegenheit, das enorme biologische Wissen der akademischen Forschung mit den umfangreichen Erfahrungen von GSK bei der Medikamentenentwicklung zu verbinden. Die siegreichen Ideen werden in ein Hochdurchsatz-Screening übersetzt, um mögliche Wirkstoffe für zusätzliche Machbarkeits-studien zu identifizieren. Wenn die Ergebnisse mit den Interessen beider Seiten übereinstimmen, könnte die Zusammenarbeit zu einer langfristigen Partnerschaft ausgeweitet werden, bei der es darum geht, gemeinsam Therapeutika zum Nutzen von Patienten auf der ganzen Welt zu entwickeln."

Seit dem Start im Jahre 2013 wurden zur jährlichen Fast Track Challenge insgesamt mehr als 500 Vorschläge eingereicht. Sie kamen von mehr als 300 Universitäten, akademischen Forschungsinstitutionen und Kliniken aus den USA, Kanada und Europa. Frühere Einreichungen fokussierten sich auf eine große Bandbreite von Krankheitsbereichen, darunter Malaria, Antibiotikaresistenzen und bestimmte Krebsformen.

Bislang 15 Kooperationen entstanden

DPAc wurde 2010 in Großbritannien ins Leben gerufen. Ihr neuer Ansatz besteht darin, dass akademische Partner zu Kernmitgliedern von Teams werden, die sich auf die Suche nach neuen Medikamenten machen. GSK und die akademischen Partner teilen das Risiko und den Erfolg der Innovationen. GSK finanziert Aktivitäten in den Partner-Laboratorien und bietet sein Fachwissen an, wenn es darum geht, aus einer Idee ein potenzielles neues Medikament zu machen. Dabei verfolgt DPAc einen weltweiten Ansatz. Bis heute hat GSK weltweit 15 Kooperationen zu 15 Krankheitsbildern initiiert.

Dr. Richard Leduc, Leiter der Abteilung für Pharmakologie und Physiologie der Sherbrooke-Universität in Quebec, Kanada, gehörte zu den ersten akademischen Vertretern, die sich an der Fast Track Challenge beteiligten. Er wurde 2013 als Gewinner ausgewählt - für einen innovativen Ansatz zur Behandlung der Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit). Das Screening von von Dr. Leduc`s biologischen Ansatzpunkten in der chemischen Bibliothek von GSK brachte verschiedene hochwirksame Inhibitoren hervor. "In weniger als einem Jahr gelangten wir von der Grundlagenforschung zur Wirkung der Enzyme über das Screening bis hin zur Entdeckung von Ansatz-punkten", sagte Richard Leduc, "das ist wirklich phänomenal. Es ist wahre Partnerschaft."

Um sich für die Challenge zu registrieren, müssen Interessenten eine einseitige Zusammenfassung ihres Konzeptes zur Entwicklung eines neuen Medikamentes einreichen - einschließlich nicht-geheimer Details zum biologischen Zielbereich. Ein von GSK eingesetztes Expertengremium wird dann bis zu 30 Finalisten auswählen, die ihre Vorhaben persönlich präsentieren.

Die Registrierung ist bis zum 24. April möglich. Weitere Details finden sich unter www.gsk.com/discoveryfasttrack.

GSK - eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir "wellcome - für das Abenteuer Familie" und den "Förderverein Bildung für kranke Kinder und Jugendliche München e.V." Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten "OrangeDay" frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen. Seit 2013 besteht eine einzigartige weltweite Partnerschaft mit der Nichtregierungs-organisation "Save the Children", die das Ziel hat, einer Million Kindern in Entwicklungsländern das Leben zu retten.

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Tel.: 089/360 44-8324
E-Mail: Claudia.C.Kubacki@gsk.com

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E-Mail: Markus.M.Hardenbicker@gsk.com

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