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"Krebs lässt sich verhindern": Die HPV-Impfung schützt vor Gebärmutterhalskrebs verursachenden Infektionen (HPV 16 und 18) (mit Bild)

"Krebs lässt sich verhindern": Die HPV-Impfung schützt vor Gebärmutterhalskrebs verursachenden Infektionen (HPV 16 und 18) (mit Bild)
Immunisierung im Körper der Frau nach HPV-Impfung. © GlaxoSmithKline . Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG "

München (ots) - Anders als andere Krebsformen wird Gebärmutterhalskrebs durch Viren verursacht - Fachgesellschaften kritisieren Impfmüdigkeit in Deutschland

Bis vor wenigen Jahren war es noch eine Zukunftsvision: Krebs durch eine Impfung zu verhindern. Mit der Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs ist dieser Traum inzwischen Wirklichkeit geworden. So können Infektionen mit den beiden häufigsten Krebs auslösenden Virustypen namens Humane Papillomviren (HPV) 16 und 18 verringert werden. Direkt nach ihrer Einführung wurde die Impfung in den Medien hoch gelobt und von Ärzten und Frauen gut angenommen. Kontroverse Publikationen und teilweise unsachliche Stellungnahmen haben in den vergangenen Monaten allerdings viele Frauen sowie Teile der Ärzteschaft verunsichert. Die Folge: Die Impfbereitschaft nimmt ab.

Vertreter führender medizinischer Fachgesellschaften haben dies auf einem Pressegespräch kürzlich kritisiert. Auch der diesjährige Welt-Krebs-Tag mit dem Motto "Krebs lässt sich verhindern" möchte das Bewusstsein für die Prävention von Krebs verursachenden Infektionen erhöhen.

   Wussten Sie, dass...
   - ...weltweit immer noch alle 2 Minuten eine Frau an 
     Gebärmutterhalskrebs stirbt, in Europa alle 18 Minuten. 
     1,4 Millionen Frauen erkranken jährlich weltweit an diesem
     Krebs. In Deutschland erhalten pro Jahr rund 6.500 Frauen 
     die Diagnose "Zervixkarzinom". 
   - ...schätzungsweise 50-80 Prozent aller Frauen sich in ihrem 
     Leben mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) - dem Hauptverursacher
     für Gebärmutterhalskrebs - infizieren? 
   - ...Gebärmutterhalskrebs die zweithäufigste Krebsart bei Frauen 
     und Mädchen zwischen 15 und 45 Jahren ist und nach Brust- und 
     Lungenkrebs die dritthäufigste Krebsart, die zum Tod führt? 
   - ...bei einem Großteil der Frauen das Immunsystem die 
     HPV-Infektion von alleine bekämpft? Einige Infektionen dauern 
     aber an und können in der Folge zu Krebsvorstufen und in 3 
     Prozent aller Fälle zu invasiven Tumoren führen. Allein die 
     Nachricht eines positiven Pap-Befundes, der auf 
     Zellveränderungen im Gebärmutterhals hinweist, bedeutet für jede
     betroffene Frau eine hohe psychische Belastung. 
   - ... eine Konisation, ein operativer Eingriff, bei dem mittels 
     eines kegelförmigen Schnitts der krankhaft veränderte Teil des 
     Gebärmutterhalses herausgeschnitten wird, das Risiko für Früh- 
     und Fehlgeburten erhöht? 
   - ... im Jahr 2020 schätzungsweise 90 Prozent aller Todesfälle 
     aufgrund von Gebärmutterhalskrebs in Entwicklungsländern 
     auftreten werden? 

Prof. Dr. Torsten Strohmeyer, Leiter Forschung und Medizin bei GlaxoSmithKline: "Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich oft unbemerkt und schleichend. Vielen Frauen ist die Ursache der Erkrankung noch nicht bekannt und sie wissen nicht, dass sie sich selbst aktiv schützen können. Der Welt-Krebs-Tag bietet eine ideale Möglichkeit, der Erkrankung mehr Beachtung zu schenken und zu betonen, wie wichtig Prävention ist: sei es durch die Früherkennungsuntersuchung und/ oder eine HPV-Impfung. In Kombination bieten sie den bestmöglichen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs."

Leider ...

sind diese Tatsachen vielen noch unbekannt. Frauen und Mädchen sind sich des Zusammenhangs zwischen einer HPV-Infektion und dem Entstehen von Gebärmutterhalskrebs oft nicht bewusst. Die Möglichkeit, dass sie selbst einmal daran erkranken könnten, liegt für viele in weiter Ferne.

Deshalb ...

unterstützt GlaxoSmithKline den Welt-Krebs-Tag. Dieser wurde von der International Union Against Cancer (UICC) ins Leben gerufen und findet dieses Jahr am 4. Februar statt.

Zusätzlich haben Fachgesellschaften und Berufsverbände kürzlich dazu aufgefordert, mehr Engagement für die HPV-Impfung zu zeigen. Denn während die Impfung in einigen Ländern große Resonanz erfährt, geht in Deutschland die Nachfrage immer weiter zurück - eine Entwicklung, die Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF) sowie des Berufsverbands Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen in Deutschland (BNGO) mit Sorge erfüllt. Diese drei maßgeblichen Gesellschaften bzw. Verbände haben bereits Position bezogen: Sie empfehlen die HPV-Impfung zum Schutz vor HPV 16 und 18, ebenso wie die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut.

"Wir sind erstmals in der glücklichen Position, einer Krebsart durch eine Impfung vorzubeugen. Die Daten sprechen dafür, dass besonders die bivalente Impfung verlässlich vor Krebserkrankungen, verursacht durch die häufigsten krebserregenden Virentypen HPV 16 und 18, schützt. Was wir brauchen, ist eine flächendeckende Impfung, aber das wird nur gelingen, wenn Frauenärzte, Kinderärzte, Allgemeinmediziner und Internisten an einem Strang ziehen", so Dr. Dimitrios Chatsiproios, Vorstandsvorsitzender des BNGO auf einem Pressegespräch Ende Januar 2010 in München.

Weitere Informationen rund um den Welt-Krebs-Tag, Gebärmutterhalskrebs und die HPV-Impfung finden Sie unter: www.worldcancercampaign.org/ und www.gebaermutterhalskrebs.com .

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Quellen:

1) International agency for Research on Cancer. Globocan Database.  
   2002. Available from: http://www-dep.iarc.fr/ [1/12/09] 
2) World Health Organization. Initiative for Vaccine Research.  
http://www.who.int/vaccine_ research/diseases/hpv/en/ Ac-cessed on
   April 20, 2009 
3) Klug S et al. Zervixkarzinom, HPV-Infektion und Screening. Dtsch. 
   Ärztebl. 2003.100:A132-137 (Heft 3). 
4) Brown Dan et al. A longitudinal study of genital human 
   papillomavirus infection in a cohort of closely followed 
   adolescent women. JID 2005: 191 
5) Bosch FX, Lorincz A, Munoz N, Meijer CJ & Shah KV. The causal 
   relationship between human papillomavirus and cervi-cal cancer. J 
   Clin Pathol 2002; 55: 244-65 
6) HPV Vaccine Background Paper for SAGE - Summary of Key Points and 
   Evidence (Sept 08) 

Ansprechpartner für Journalisten:

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Daria Munsel
PR-Managerin
Telefon: 089/360 44-8092
E-Mail: Daria.Munsel@gsk.com

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Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 089/360 44-8329
E-Mail: Markus.Hardenbicker@gsk.com

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