GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Erste Impfstoff-Chargen gegen die Neue Grippe Influenza A (H1N1) fertig produziert (mit Bild)
Start der Auslieferung nächste Woche

Herstellungsprozess Pandemie-Impfstoff. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG"

München (ots) - Nach Zulassung durch die zuständigen europäischen Behörden am 29. September 2009, womit dem Pandemie-Impfstoff von GlaxoSmithKline die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit bescheinigt wurde, stehen die ersten fertig produzierten Dosen Pandemie-Impfstoff gegen die Neue Grippe ("Schweinegrippe") zur Verfügung. Der aufwändige Entwicklungs- und Produktionsprozess (Grafik) ist erfolgreich in nur fünf Monaten durchgeführt worden. Die Bundesregierung hatte im Juni dieses Jahres 50 Millionen Dosen des Pandemie-Impfstoffs bei GlaxoSmithKline (GSK) bestellt.

"Unsere Aufgabe war es, einen Impfstoff gegen die Pandemie zu entwickeln und so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen. Durch dieses Ergebnis und das Zusammenspiel vieler Beteiligter im Gesundheitswesen ist es nun möglich, Menschen einen Schutz gegen die Infektion mit der Neuen Grippe bieten zu können, den es bisher nicht gab. GSK trägt somit gegen die mögliche Ausbreitung der Pandemie und zum persönlichen Schutz von Risikogruppen bei", so Dr. Cameron Marshall, Geschäftsführer GSK Deutschland. Der neue Pandemie-Impfstoff wurde im modernen Dresdener Impfstoffwerk des weltweit tätigen Unternehmens produziert.

Der Pandemie-Impfstoff besteht aus dem Antigen (aufgereinigten und inaktivierten Oberflächenbestandteilen des H1N1-Virus) und einem Adjuvanssystem. Durch das Adjuvanssystem wird die Immunreaktion verstärkt. Ziel beim Einsatz von Immunverstärkern ist es, erstens einen möglichst breiten Schutz hervorzurufen, um auch bei eventuell auftretenden, genetischen Veränderungen des Virus (Virusvarianten) eine Schutzwirkung zu erzielen. Und zweitens kann so das H1N1-Antigen sparsam verwendet werden, da dieses am schwierigsten in großen Mengen in kurzer Zeit zu produzieren ist. So können große Mengen an Pandemie-Impfstoff zeitnah hergestellt werden.

In den nächsten Wochen werden die bestellten Impfdosen in Deutschland sukzessive den Bundesländern ausgeliefert. Die Neue Grippe wurde von der WHO im Juni 2009 als Pandemie eingestuft. Danach wurden alle Regierungen gebeten, entsprechend dem von der WHO entwickelten Notfallplan nationale Vorsorge zu treffen. Eine Impfung wird von der WHO, der EMEA und der STIKO als effektive Prävention zur Eindämmung des Risikos betrachtet.

GSK sieht sich in der Pandemie-Situation als verantwortungsvoller Partner von Regierungen und hat bereits sehr früh mit der Entwicklung von Pandemie-Impfstoffen begonnen, um sicherzustellen, dass die Bürger im Falle einer Pandemie vor einer Erkrankung geschützt sind. Als weltweit größter Impfstoffhersteller verfügt GSK nicht nur über jahrzehntelange Erfahrung bei der Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen gegen Grippe. Um zügig einen Pandemie-Impfstoff produzieren zu können, war auch ein hohes finanzielles Investment nötig: In den vergangenen drei Jahren wurden 2,3 Mrd. EUR in die Forschung und den Ausbau der pandemischen Impfstoff-Produktion unter anderem in Dresden investiert.

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein akti-veres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

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