GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Ethnische Unterschiede beim Brustkrebs: GSK-Pionierprogramm fördert vier Projekte

München (ots) -

Unterstützung mit je 250.000 Dollar pro Jahr 
Gewinner aus Malaysia, China, Jemen und Brasilien 
23 Bewerbungen aus 14 Ländern eingegangen 

GlaxoSmithKline (GSK) hat ein neues, unabhängiges Forschungsprogramm ins Leben gerufen, das dazu beitragen soll, die Epidemiologie und Genetik von Brustkrebs bei nicht-kaukasischen Frauen besser zu verstehen. Vier externe Forschungsgruppen wurden nun aus 23 Bewerbern aus 14 Ländern ausgewählt: Die Gewinner aus Malaysia, China, Jemen und Brasilien erhalten eine Fördersumme von jeweils bis zu 250.000 Dollar pro Jahr. Die Ergebnisse werden Wissenschaftlern weltweit zur Verfügung gestellt.

"Mit der Förderung tragen wir hoffentlich dazu bei, dass weltweit weniger Frauen an Brustkrebs sterben oder neu erkranken", sagt Professor Torsten Strohmeyer, Leiter Forschung und Medizin von GSK Deutschland.

Schon im Juni 2009 beginnt die zweite Bewerberrunde für den Raum Asia Pacific/Japan and Emerging Markets (APJEM).

Jedes Projekt erhält 250.000 Dollar

Die von der GSK Oncology International Ethnic Research Initiative (GSK ERI) ausgewählten Projekte decken verschiedene Bereiche der ethnischen Unterschiede bei Brustkrebs ab. Mit je bis zu 250.000 Dollar pro Jahr unterstützt GSK folgende Projekte:

- Dr. Beena Devi, Sarawak General Hospital, Malaysia: "Epidemiologische, klinische und sozio-ökonomische Aspekte bei Brustkrebs in der Bevölkerung von Sarawak, Malaysia" (Epidemiologic, clinical and socio-economic aspects of breast cancer in the ethnic population of Sarawak, Malaysia).

   - Prof. Winnie Yeo, Chinese University of Hong Kong, Prince of 
Wales Hospital, Hong Kong, China: "Studie zu den Auswirkungen von 
genetischen Polymorphismen auf die Toxizität durch Chemotherapie bei 
chinesischen Brustkrebspatientinnen" (Effect of genetic polymorphisms
study on chemotherapy-related toxicities in Chinese breast cancer 
patients 
   - Dr. Nadeem Nagi, National Oncology Centre, Yemen, und Dr. 
Theodore Vandenberg, University of Ontario, Canada: "Demografische, 
pathologische und genetische Besonderheiten von Brustkrebs bei jungen
Frauen im Jemen" (Demographic, pathological and genetic 
characteristics of breast cancer in young women of Yemen). 
   - Ass. Prof. Sergio Daniel Simon, Federal University of Sao Paulo 
und Brazilian Breast Cancer Study Group, Sao Paulo, Brazil: 
"Phänotypen von Brustkrebs bei Untergruppen der brasilianischen 
Bevölkerung" (Breast cancer phenotypes amongst Brazilian 
subpopulations). 

Pionierprogramm schließt Forschungslücke

GSK ERI entstand 2008, nachdem in einer Studie festgestellt wurde, dass gerade junge, nicht-kaukasische Frauen an aggressiven Brustkrebsformen erkranken und Forschungsdaten fehlen.

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