GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Zählbare Erfolge im Kampf gegen die Elefantenkrankheit
Bereits 6,6 Millionen Kinder wurden geschützt
1.000.000.000ste Albendazol-Tablette ausgeliefert
Neue Produktionsanlage in Indien

München (ots) - Vor zehn Jahren startete GlaxoSmithKline gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation WHO und anderen Partnern eines der ehrgeizigsten Programme, die es jemals im Kampf gegen eine Krankheit der Entwicklungsländer gegeben hat: Bis zum Jahr 2020 soll die Lymphatische Filariose (LF) vollständig ausgerottet sein - derzeit leiden mehr als 120 Millionen Menschen in 83 Ländern unter der so genannten "Elefantenkrankheit".

Eine wissenschaftliche Studie zeigte jetzt: Es gibt bereits zählbare Erfolge. Durch das Programm wurden bislang 6,6 Millionen Kinder vor der Krankheit bewahrt. Bei weiteren 9,5 Millionen Menschen, die bereits mit LF infiziert sind, konnte ein Fortschreiten der Krankheit verhindert werden. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher am "LF Support Center" in Atlanta/USA.(1)

"Vor 30 Jahren führte der medizinische Fortschritt zur Ausrottung der Pocken. Heute sind wir zuversichtlich, mit LF bald eine weitere Krankheit in die Geschichtsbücher verbannen zu können", sagte Andrew Witty, Vorstandsvorsitzender von GSK bei einem Treffen mit dem ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter anlässlich des 10. Jahrestages im Kampf gegen LF. Bei dieser Gelegenheit überreichte Witty dem Friedensnobelpreisträger eine Spende in Höhe von 250.000 US-Dollar - mit dem Geld wird ein LF-Programm des gemeinnützigen Carter-Centers in Äthiopien unterstützt.

600 Millionen kostenlose Tabletten pro Jahr

GSK hat im Jahre 2008 rund 150 Millionen Tabletten mit dem Wirkstoff Albendazol kostenlos zur Verfügung gestellt - die insgesamt 1.000.000.000ste Tablette wurde im Dezember in Tansania verteilt. Vom Jahre 2010 an sollen 600 Millionen Albendazol-Tabletten jährlich ausgegeben werden - um das zu ermöglichen, wird jetzt in dem indischen GSK-Standort Nashik eine neue Produktionsanlage gebaut. In Indien lebt ein Drittel der weltweit 1,3 Milliarden Menschen, die von LF bedroht sind. "Das Programm zur Bekämpfung der LF lindert nicht nur die Leiden der Betroffenen in unserem Land, sondern es trägt auch dazu bei, die Armut in den Gebieten zu verringern, in denen LF heute noch grassiert", erklärte Dr. Hasit Joshipura, General Manager von GSK Indien.

LF ist eine Wurmerkrankung, die von Stechmücken übertragen wird. Dabei blockieren die Würmer früher oder später die Lymphbahnen. Die Lymphflüssigkeit kann nicht mehr abfließen und staut sich in Armen, Beinen, Brüsten oder Genitalien, die dadurch enorm anschwellen - daher auch der Name "Elefantenkrankheit". Um den Übertragungsweg dauerhaft zu stoppen, wird Albendazol zusammen mit einem weiteren Medikament einmal jährlich über einen Zeitraum von fünf Jahren eingenommen.

"Die bisherigen Erfolge im Kampf gegen LF sind beeindruckend", so Andrew Witty, "aber wir sind noch nicht am Ende. Unser Ziel ist es, die Welt endgültig von dieser Krankheit zu befreien."

(1) Eric A. Ottesen, Pamela J. Hooper, Mark Bradley, Gautam Biswas: "The Global Programme to Eliminate Lymphatic Filariasis: Health Impact after 8 Years. " Veröffentlicht im Internet unter www.plos.org in der "Public Library of Science", Journal "Neglected Tropical Diseases".

Hinweis: Auf Wunsch stellen wir gerne Bildmaterial zu LF zur Verfügung. Wenden Sie sich dazu bitte an die Ansprechpartner für Journalisten (siehe unten).

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