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Krankenhäuser in Liberia könnnen endlich medizinische Geräte nutzen - Mercy Ships schult liberianische Medizintechniker -

Monrovia/Liberia (ots) - Hilfe zur Selbsthilfe - Unter diesem Motto steht ein Ausbildungsprogramm von Mercy Ships in Liberia. Die sechsmonatige Ausbildung der gemeinnützigen Organisation stellt sicher, dass die Teilnehmer sich mit der Reparation, Wartung und Installation von medizinischen Geräten auskennen. Im Oktober schlossen sechs liberianische Kliniktechniker das erste Mentoring Biomedical Technicians Program ab.

Entwickelt und geleitet wurde das Programm von Mercy Ships Mitarbeiter Carlos Amaral. Das Training vermittelt Kenntnisse über Elektrizität, Elektronik und medizinisches Equipment. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer für die Bestellung von Ersatzteilen und Werkzeugen mit der Nutzung des Internets vertraut gemacht. Die Teilnehmer kommen aus fünf verschiedenen Krankenhäusern in Liberia. So soll sichergestellt werden, dass geschultes Personal in jeder Klinik vor Ort ist. "Die Hilfe von Mercy Ships hat viele Liberianer erreicht," sagt Denise Walsh RN, Direktor des Redemption Hospital in Monrovia "Durch das Mentoring Biomedical Technicians Programm können wir unseren Patienten mehr Leistungen und Untersuchungen anbieten, da wir jetzt unsere Geräte reparieren und instand halten können". Basierend auf dem Erfolg des ersten Mentoring Biomedical Technicians Program, hofft Amaral in Zukunft die Zahl der Teilnehmer von einem auf zwei pro Krankenhaus steigern zu können.

Realisiert werden konnte das Programm durch das finanzielle Engagement der PRANA-Stiftung. Seit ihrer Entstehung 2005 unterstützt die deutsche Stiftung schwerpunktmäßig humanitäre Hilfsprojekte in Entwicklungsländern und darüber hinaus einzelne konkrete Projekte zur Verbesserung der medizinischen Versorgung und Bildungsprogramme.

Neben dem Ausbildungsprogramm entwickelte Mercy Ships einen Workshop zur Förderung des Interesses am Berufsbild Medizintechniker. Rund einhundert Liberianer nahmen an dem Workshop teil und informierten sich über die unterschiedlichen angebotenen Programme der Universitäten und über die Bewerbungsverfahren. Der Workshop ermutigt die Teilnehmer in Liberia zu bleiben und dort zu arbeiten. Saki Golafale, ein Workshop Teilnehmer, sagte, dass er durch den Workshop den Bedarf nach solchen Fachkräften erkennt. "Ich kenne nur einen Medizintechniker in Liberia und er wird alt," sagte Golafale. "Diese Lücke muss gefüllt werden". Weitere Informationen unter www.mercyships.de

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