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Accenture-Studie: 2010 wollen Unternehmen ihre IT flexibler und schneller machen - ein bisschen

Kronberg im Taunus (ots) - Eine Studie des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture zeigt: 44 Prozent der befragten deutschen Firmen wollen im laufenden Jahr mehr in IT investieren. Damit steigt auch der Druck auf die IT-Abteilungen. Sie müssen stärker als vor der Krise in der Lage sein, IT-Anwendungen und -Lösungen bereitzustellen, die ihr Unternehmen flexibler machen. Das jedenfalls sagen 78 Prozent der Befragten.

Viele Unternehmen hatten in der Krise damit zu kämpfen, IT-gestützte Geschäftsabläufe rasch an das veränderte Geschäftsumfeld anzupassen. Anpassungen sind einfacher und schneller möglich, wenn die IT-Infrastruktur weitgehend virtualisiert und konsolidiert ist. Daher haben Virtualisierung und Konsolidierung 2010 höchste Priorität: Man stelle dafür deutlich mehr Mittel bereit, sagen 38 Prozent der Befragten.

Die damit erzielte Agilität ist jedoch nur einer von drei Faktoren, mit denen sich Planungs- und Umsetzungszeiten (Leadtime) für unternehmensinterne IT-Projekte verkürzen lassen.

"Mindestens ebenso wichtig wie Agilität sind Transparenz und bessere IT-Governance, damit ein Unternehmen seine IT schneller nutzbar machen kann", sagt Ralph Jahnke, Geschäftsführer im Bereich Technologie bei Accenture. "In beiden Feldern investieren deutsche Unternehmen allerdings noch zögerlich."

Transparenz bedeutet, sowohl Änderungen im Geschäftsumfeld als auch Anpassungsbedarf innerhalb der eigenen Organisation erkennen zu können. Dazu trägt wesentlich die Datenanalytik bei. 23 Prozent der Unternehmen haben in der Krise ihre Investitionen in Data Analytics signifikant reduziert oder sogar gestoppt. Ebenfalls 23 Prozent wollen 2010 darin erheblich investieren.

Die Koordination und Messung von Investitionen in IT-Projekte (Governance) drohen die Unternehmen noch stärker zu vernachlässigen. 23 Prozent hatten ihre Mittel für Governance-Projekte 2009 deutlich zurückgefahren. Nur elf Prozent werden 2010 nach eigenen Angaben wieder signifikant darin investieren. Erst 21 Prozent der befragten deutschen Firmen besitzen umfassende Kennzahlsysteme zur Erfolgsmessung von IT-Investitionen.

"Investitionen in Transparenz, Governance und Agilität kommen den übergeordneten IT-Zielen der Unternehmen zugute", sagt Ralph Jahnke. "Höhere Effizienz und neue Wege zum Kunden stehen auf der IT-Agenda 2010 deutscher Unternehmen an oberster Stelle."

So wollen Unternehmen neben Virtualisierung erheblich mehr in E-Business investieren (36 Prozent) sowie in Kundenbeziehungs-Management-Lösungen (32 Prozent). IT-Projekte, so 27 Prozent der Befragten, werden 2010 vor allem daran gemessen werden, ob sie beim Erschließen neuer Marktkanäle helfen und zu besserem Verständnis der Kundenbedürfnisse beitragen (21 Prozent).

Über die Untersuchung

In Zusammenarbeit mit der Economist Intelligence Unit hat Accenture 557 Entscheider befragt, aus Unternehmen in den USA, in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien, 56 davon aus deutschen Großunternehmen.

Über Accenture

Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister mit mehr als 176.000 Mitarbeitern, die für Kunden in über 120 Ländern tätig sind. Das Unternehmen bringt umfassende Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen und Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten Analysen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Kunden ein. Accenture erwirtschaftete im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2009) einen Nettoumsatz von 21,58 Mrd. US-Dollar. Die Internetadresse lautet www.accenture.de.

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