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Accenture-Studie: Verbraucher wollen Strom lieber selbst produzieren
Acht von zehn Haushalten fordern Ausbau von dezentraler Energieerzeugung

Kronberg (ots) - Statt weiterhin Energie von Großkraftwerken zu beziehen, wünscht sich die breite Mehrheit der Verbraucher in Deutschland, Strom künftig selbst produzieren zu können. 84 Prozent sprechen sich für die Erweiterung von dezentraler Energieerzeugung aus. Dies ergab eine repräsentative Umfrage, die der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Forsa unter mehr als 1000 Verbrauchern in Deutschland durchgeführt hat.

Dass möglichst viele Haushalte selbst Strom produzieren sollten, etwa über Solaranlagen, halten 83 Prozent der Befragten für wichtig. Laut Studie will jeder vierte Immobilienbesitzer (25 Prozent) in den kommenden fünf Jahren Solarzellen auf dem Dach installieren, jeder Fünfte (20 Prozent) eine Anlage zur Warmwassererzeugung durch Sonnenenergie (Solarthermie) einbauen. Zwölf Prozent spielen sogar mit dem Gedanken, sich ein Mini-Blockheizkraftwerk zuzulegen.

"Wollen Energieversorger und Netzbetreiber ihre Netze auf den immer größer werdenden Anteil dezentraler Energieerzeugung in der Niederspannungsebene vorbereiten, müssen sie schon jetzt massiv in eine Modernisierung der vorhandenen Infrastruktur investieren", sagt Thomas Lenke, Leiter des Bereichs Übertragungs- und Verteilnetze bei Accenture. "Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich intelligente Netze hierzulande durchsetzen und sich daraus ein höchst lukratives Geschäft entwickelt. Die deutschen Versorger könnten mehr tun. Sie experimentieren viel, aber bringen noch nicht wirklich genug kommerziell zu Anwendung."

Zieht man diejenigen Verbraucher in Betracht, die in den kommenden fünf Jahren den Bau eines Hauses oder den Kauf eine neuen Eigentumswohnung planen, zeichnet sich ein noch stärkerer Trend zur dezentralen Energieerzeugung ab als bei den Befragten, die bereits jetzt eine eigene Immobilie bewohnen: Mit 57 Prozent plant über die Hälfte der künftigen Haus- oder Wohnungseigentümer den Einbau einer Anlage zur Stromerzeugung, wie etwa Solarzellen auf dem Dach. Für 51 Prozent steht bereits jetzt die Errichtung einer Solarthermie-Anlage zur Warmwassererzeugung fest. Sollten sich die Vorhaben der Befragten bewahrheiten, findet sich 2015 ein Mini-Blockheizkraftwerk in jedem dritten Neubau.

Über die Studie:

Für die Studie hat Accenture in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Forsa im Dezember 2009 eine repräsentative Auswahl von 1002 privaten Stromentscheidern im Alter zwischen 18 bis 69 Jahren nach ihrer Einstellung zu "intelligenter Energie" befragt.

Über Accenture:

Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister mit mehr als 176.000 Mitarbeitern, die für Kunden in über 120 Ländern tätig sind. Das Unternehmen bringt umfassende Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen und Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten Analysen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Kunden ein. Accenture erwirtschaftete im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2009) einen Nettoumsatz von 21,58 Mrd. US-Dollar. Die Internetadresse lautet www.accenture.de

Pressekontakt:

Mirko Alexander Lück
Accenture
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