Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

INSM-Gerechtigkeitsmonitor 2015
Deutschland ist gerechter geworden

Berlin (ots) - In immer mehr Bereichen geht es in Deutschland immer gerechter zu. Das zeigt sich vor allem im internationalen Vergleich. Dank der gesunkenen Jugendarbeitslosigkeit und einer guten Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich Deutschland am deutlichsten bei der Chancengerechtigkeit verbessert und stieg von Rang 14 auf Rang neun auf. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des INSM-Gerechtigkeitsmonitors, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) berechnet hat. Für den Gerechtigkeitsmonitor wurde untersucht, wie es um die Gerechtigkeit in 28 OECD Mitgliedsstaaten bestellt ist. Dabei wurden zwischen sechs Dimensionen unterschieden: Chancengerechtigkeit, Leistungsgerechtigkeit, Generationengerechtigkeit, Regelgerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit und Einkommensgerechtigkeit. Zur Berechnung des Monitors wurden alle Dimensionen gleich gewichtet.

Deutschland liegt mit Rang 7 im Gesamtergebnis deutlich über dem OECD-Durchschnitt und konnte sich in der Gesamtpunktzahl weiter verbessern. Vor zehn Jahren belegte Deutschland noch auf 17. Rang. Andererseits könnten einzelne politische Maßnahmen zu einer Trendumkehr sorgen. "Die Mütterrente hat die Generationengerechtigkeit ebenso geschwächt wie der Mindestlohn die Leistungsgerechtigkeit" kommentiert der Wirtschaftsethiker und Autor der Studie Prof. Dr. Dominik Enste.

Bei der Bedarfsgerechtigkeit, die anzeigt ob jeder Mensch das hat, was er zum Leben braucht,schneidet Deutschland mit Rang sechs erneut sehr gut ab und konnte sich im Vergleich zum "Gerechtigkeitsmonitor 2013" sogar um einen Platz verbessern. Verbesserungen gab es auch im Bereich der Leistungsgerechtigkeit, sie zeigt, ob jeder Mensch das erhält, was er erwirtschaftet. Hier kletterte Deutschland um vier Plätze auf Rang neun.

"Diese Erfolge zeigen, dass die Soziale Marktwirtschaft funktioniert und unser Land gerechter macht" erklärt Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM. "Wenn sich die Politik konsequent am Deutschland-Prinzip orientiert, könnte es Deutschland beim nächsten Gerechtigkeitsmonitor sogar auf's Treppchen schaffen. Dafür braucht es eigentlich nur ein bisschen weniger Klientelpolitik und ein bisschen mehr Vertrauen in unsere Marktwirtschaft."

Die vollständige Studie und zahlreiche Grafiken finden Sie unter www.insm.de/Presse.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert.

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