Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

"Chancen für alle" - das Buch zur Neuen Sozialen Marktwirtschaft: Wunschzettel für ein zweites Wirtschaftwunder

    - Sperrfrist: 2. Juli, 17.00 Uhr -

    Berlin (ots) - "Reformprozesse beginnen mit seriösen und wahrhaftigen Beschreibungen der Wirklichkeit" - ein Schlüsselsatz aus dem Buch "Chancen für alle. Die Neue Soziale Marktwirtschaft" von Randolf Rodenstock. Zwar leben die meisten Deutschen noch in einem beispiellosen Wohlstand. Doch der Zauber des ersten Wirtschaftswunders ist verflogen. Die hohe Arbeitslosigkeit hat sich verfestigt. In der Bildung und bei wichtigen Schlüsseltechnologien läuft Deutschland der Weltspitze hinterher. Die Wirtschaft steckt im engen Korsett der Bürokratie. Steuern und Abgaben sind auf Rekordniveau und der demographische Wandel bedroht die Sozialsysteme. Doch die Situation lässt sich meistern, wenn endlich durchgreifende Reformen angegangen werden!     Über das "Wie" hat sich nun jemand Gedanken gemacht, der als global aktiver Unternehmer mitten im wirtschaftlichen Geschehen steht. Randolf Rodenstock, Vorsitzender der Konzernleitung Rodenstock und Mitglied des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, verliert sich dabei aber nicht in bleischwerer Standortkritik. Sondern er skizziert in seinem Buch Missstände an nachvollziehbaren Beispielen - zum Teil sogar mit einem gewissen Augenzwinkern. Und er versäumt es auch nicht, konstruktive Lösungsansätze zur Diskussion zu stellen.

    Kostproben aus dem Kapitel "Bürokratie und andere Fesseln": Ein hilfsbereiter Traktorfahrer zieht ein Auto aus dem Graben und soll nun wegen "missbräuchlicher Nutzung" einer landwirtschaftlichen Zugmaschine 58 Mark Strafe zahlen. Das Schmunzeln über diesen amtlichen Schildbürgerstreich vergeht dem Leser, wenn er erfährt, dass der staatlich verursachte Verwaltungsaufwand einen Kleinunternehmer jedes Jahr 7 000 Mark pro Arbeitsplatz kostet. "Das einzelne Gesetz", so Autor Rodenstock, "mag harmlos ausschauen; aber über Jahre summieren sich solche Regulierungen zu schweren ökonomischen Blockaden." Doch wie sieht die Schlankheitskur für den Staat aus? Konsequente Deregulierung und mehr Effizienz im Öffentlichen Dienst, sagt Rodenstock. Er schlägt ein Kosten-Controlling vor. Wenn Beamte sparsam und effizient wirtschaften sollen sie durch Beförderungen belohnt wirden.

    "Wer Kostendämpfung und Effizienz will, muss den Weg Richtung Markt einschlagen." So lautet Rodenstocks Empfehlung für die Sozialpolitik. Er präsentiert das Beispiel Hollands, wo nur 8,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für die Gesundheit ausgegeben werden, während es in Deutschland elf Prozent sind. Holländische Hausärzte fungieren als "Gatekeeper" für Facharztbehandlungen. Medikamente werden nach einer Positivliste verschrieben. Wer ein teureres Präparat will, zahlt die Differenz aus eigener Tasche.

    Mehr Wettbewerb fordert Rodenstock in der Bildung und spart auch das Thema Studiengebühren nicht aus. "Warum sollte es unfair sein, wenn ein Student für das in Anspruch genommene Bildungsangebot - wie in einer Sprachen- oder Fahrschule - eine Gebühr zahlt?" Die Gebühren könnten durch günstige Darlehen leicht mit einer "sozialen Komponente" versehen werden.  

    Ausführlich widmet er sich dem wichtigsten Kapitel der Neuen Sozialen Marktwirtschaft, der Befreiung des verkrusteten Arbeitsmarktes. Gering Qualifizierten müsse durch eine Mischung aus Anreizen und Sanktionen der Weg in eine bezahlte Arbeit gebahnt werden. Die Einkommen der Mitarbeiter sollten mit dem Auf und Ab ihrer Betriebe "atmen". "Wenn es den Unternehmen ermöglicht wird, während einer Durststrecke einige Lohnprozente zeitweise durch Kürzung einzusparen, werden sie resistenter gegen Krisen."

    Im Schlusskapitel "Aufbruch in ein zweites Wirtschaftswunder" unterstreicht der Autor die Notwendigkeit marktwirtschaftlicher Reformen vor dem Hintergrund des rasanten technologischen Wandels. "Wer sich der neuen Dynamik verweigert, wird die alten Arbeitsplätze verlieren, ohne neue schaffen zu können." Wenn wir aber die Chancen der Mikroelektronik, der Gen- und Nanotechnik nutzen und dafür auch die nötigen Freiräume haben, werden alle "älter, gesunder, wohlhabender, klüger und hoffentlich auch glücklicher werden".

    Oswald Metzger, Haushaltspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen und Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, stellte das Buch gemeinsam mit Randolf Rodenstock in Berlin vor.

    Randolf Rodenstock: Chancen für alle. Die Neue Soziale     Marktwirtschaft     2001, 192 Seiten, Lexikonformat, gebunden,     48,- DM / 24,54 Euro unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt.       und Versand     ISBN 3-602-14524-7

    Das Buch kann über den Buchhandel bezogen werden oder direkt bei:

    Deutscher Instituts-Verlag GmbH     Gustav-Heinemann-Ufer 84(88     50968 Köln     Fax: (02 21) 49 81-4 45     Internet: www.divkoeln.de     E-Mail: div@iwkoeln.de

    Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist eine überparteiliche Reformbewegung von Bürgern, Unternehmen und Verbänden für mehr Wettbewerb und Arbeitsplätze in Deutschland.

    Randolf Rodenstock, Autor des Buches zur Neuen Sozialen Marktwirtschaft: Einer, der mitten im Wirtschaftsleben steht     Randolf Rodenstock, geboren am 31. März 1948 in München, leitet als persönlich haftender Gesellschafter und Vorsitzender der Konzernleitung die Rodenstock Gruppe. Rund 6000 Mitarbeiter erwirtschaften für den zu den weltweit führenden Brillenherstellern zählenden Konzern einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro. Die Gesamtverantwortung für das Unternehmen hat Randolf Rodenstock im Jahr 1990 von seinem Vater übernommen.

    An der Technischen Universität in München studierte Randolf Rodenstock zunächst Physik. Anschließend erwarb er an der internationalen Business School Insead im französischen Fontainebleau den Grad eines „Master of Business Administration" (MBA). Im Anschluss an seine Ausbildung stieg er in das vom Urgroßvater Josef Rodenstock gegründete Familienunternehmen Optische Werke G. Rodenstock, München, ein.

    Für Randolf Rodenstock ist es selbstverständlich, als Unternehmer auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Seit geraumer Zeit leitet er den Verband der deutschen feinmechanischen und optischen Industrie in Köln, ist Mitglied in den Präsidien des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Seit 1998 steht er an der Spitze des Verbandes der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (VBM). Seit 1999 ist er Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) in München. Als Mitglied des Kuratoriums unterstützt Randolf Rodenstock die im Oktober 2000 ins Leben gerufene Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.


ots Originaltext: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Rückfragen:
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Dieter Rath
Tel (0171) 5488666

Original-Content von: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Das könnte Sie auch interessieren: