MISEREOR-Fastenaktion 2009 in Stuttgart eröffnet

Stuttgart (ots) - Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard ist die 51. Fastenaktion des katholischen Hilfswerks MISEREOR eröffnet worden. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg/Stuttgart, griff das Leitwort "Gottes Schöpfung bewahren, damit alle leben können", in seiner Predigt auf: "Globale Klimaveränderungen bedrohen die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen. Dürre, Unwetter, Überschwemmungen und Fluten zerstören Ernten und machen die Schöpfung zur Wüste. Betroffen sind vor allem die Ärmsten der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika", sagte Bischof Fürst. Er rief dazu auf, an die Seite der Menschen in den Südkontinenten zu treten und ein umweltbewusstes Leben zu führen.

MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer eröffnete die bundesweite Fastenaktion gemeinsam mit Bischöfen aus Burkina Faso, Haiti und den Philippinen. "Alle können dazu beitragen, die Schöpfung zu bewahren: Indem wir klimaschonend leben und produzieren und durch unsere Spende, durch die wir den bedrohten Menschen helfen. Wir müssen teilen, damit alle leben können."

Beim anschließenden Empfang im Neuen Schloss in Stuttgart wünschte der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Günther Oettinger der MISEREOR Fastenaktion viel Erfolg. Gerade wo es um die Folgen des Klimawandels und die Bewahrung der Schöpfung ginge, sei der eigene westliche Lebensstil kritisch zu hinterfragen und in den Dialog mit den Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika zu treten. Dazu biete die Konferenz am 13. März in Stuttgart unter dem Titel "Gutes Klima für Afrika" von MISEREOR und der badenwürttembergischen Stiftung Entwicklungszusammenarbeit eine gute Gelegenheit. Er dankte MISEREOR zudem für sein über 50 Jahre währendes Engagement für die Menschen im Süden.

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