Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V.

Wiederaufbau ohne massive Hilfe nicht möglich
MISEREOR: 80 000 Euro für Wirbelsturm-Opfer in Myanmar

Aachen (ots) - Mit einer Soforthilfe in Höhe von 80 000 Euro unterstützt das katholische Hilfswerk MISEREOR die Opfer des Wirbelsturms in Myanmar. Bereits am Freitag hatte der Zyklon "Nargis" in dem südostasiatischen Land eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Nach inoffiziellen Angaben hat es mehr als 15 000 Todesopfer gegeben. Laut den Vereinten Nationen wurden mehrere hunderttausend Menschen obdachlos.

"Wir sprechen uns derzeit mit den anderen europäischen Hilfswerken ab, mit denen wir auch sonst eng zusammenarbeiten. Gleichzeitig haben wir Kontakt mit Partnerorganisationen in Myanmar und Thailand aufgenommen, die Erfahrung vor Ort und gute Beziehungen zur lokalen Bevölkerung haben. Das sind vor allem die kirchlichen Entwicklungs- und Sozialorganisationen", berichtet MISEREOR-Länderreferentin Corinna Broeckmann. "Jeder Tag zählt, um die Menschen möglichst schnell mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Kleidung und Zelten zu versorgen. Genauso wichtig ist aber bereits jetzt, gemeinsam mit den Partnern den langfristigen Wiederaufbau und Rehabilitierungsmaßnahmen im Blick zu haben. Für MISEREOR als Entwicklungsorganisation fängt die eigentliche, langfristige Arbeit erst nach der unmittelbaren Katastrophenhilfe an."

Aufgabe der lokalen Organisationen sei es zunächst, die Güter aus dem Norden des Landes in den Süden zu bringen. Auch thailändische Organisationen seien zur Zeit dabei, ihre Hilfe zu koordinieren, so Corinna Broeckmann. "Im Moment müssen die Güter aus dem Land und der Region in die Katastrophengebiete gebracht werden. Das wird die Preise in die Höhe treiben, da Myanmar sowieso zu den ärmsten Ländern gehört."

MISEREOR arbeitet in Myanmar im Bereich der Verbesserung des kirchlichen Schulsystems und fördert ländliche, integrierte Entwicklungsprogramme.

MISEREOR ist Mitglied des Bündnisses "Entwicklung hilft".

   Um die Soforthilfe und den langfristigen Wiederaufbau zu 
   finanzieren ist MISEREOR auf Spenden angewiesen: 
   Spendenkonto 10 10 10, Paxbank, BLZ 370 601 93, 
   Stichwort: Zyklon Myanmar 

Pressekontakt:

MISEREOR, Michael Mondry, Tel: 0241-442-528, mondry@misereor.de
Weitere Informationen und ein Interview mit Corinna Broeckmann im
Internet: www.misereor.de

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