Anwaltssuche: Verbraucher erwarten Empfehlung ihres Rechtsschutzversicherers

Berlin (ots) - Verbraucher wünschen sich im Streitfall Unterstützung und Orientierung bei der Suche eines kompetenten Anwalts. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage, die aktuell im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) durchgeführt wurde. Zwei Drittel der Befragten erwarten, dass ihnen ihr Rechtsschutzversicherer einen kompetenten Anwalt empfiehlt. Außerdem wollen sie Angebote und Möglichkeiten für außergerichtliche Einigungen erhalten, wie Mediationsverfahren. Mehr als der Hälfte war es wichtig, von ihrer Versicherung eine erste rechtliche Einschätzung ihres Problems durch einen Rechtsanwalt bereits am Telefon zu bekommen. Bei der Einschätzung von rechtlichen Problemen und Auseinandersetzungen fühlen sich knapp 40 Prozent der Deutschen nicht ausreichend informiert. 80 Prozent gaben an, dass sie diesen Service von einer Rechtsschutzversicherung erwarten.

Rechtsschutzversicherer leisten heute schon mehr als die reine Erstattung von Anwalts- oder Gerichtskosten. "Eine erste Orientierung bei rechtlichen Fragen leisten Rechtsschutzversicherer durch externe, anwaltliche telefonische Beratung", sagt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung im GDV.

Außerdem können sich Kunden von ihrem Rechtsschutzversicherer einen für ihren Streitfall spezialisierten und erfahrenen Anwalt empfehlen lassen. Bei mehr als 158.000 Rechtsanwälten in Deutschland den passenden zu finden, ist für den Laien nicht leicht. "Rechtsschutzversicherer achten bei ihrer Empfehlung von Anwälten auf Fachqualifikation, Berufserfahrung und hohe Servicequalität, damit der Versicherte bestmöglich beraten und vertreten wird", so von Fürstenwerth. Davon profitieren Kunde und Versicherer.

Ergebnisse der Umfrage, Kennzahlen zur Leistungsbilanz der Rechtsschutzversicherer und die wichtigsten Fakten zum Thema Anwaltswahl finden Sie auf www.gdv.de.

Die Unterstützung der Rechtsschutzversicherten bei der Anwaltswahl ist auch eines der Themen beim Verkehrsgerichtstag vom 23. bis 25. Januar in Goslar.

Pressekontakt:

Stephan Schweda
Tel.: 030 / 2020-5114
s.schweda@gdv.de

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