Deutsche Umweltstiftung

"Im Bemühen um den Schutz einer intakteren Natur nicht nachlassen und andere zum Nacheifern animieren"

Berlin (ots) - DBU-Generalsekretär Brickwedde stellte auf IFA in Berlin Engagement der Stiftung zur "Goldenen Natur" vor - 270.000 Mark investiert "Die ‚Goldene Natur' ist eine hervorragende Plattform, die stark zu machen, die aus freien Stücken der Natur helfen. Sie motiviert die Preisträger, in ihrem Bemühen um den Schutz einer intakteren Natur nicht nachzulassen und animiert andere, ihnen nachzueifern. Dieser Schneeballeffekt bietet die große Chance, dem Naturschutz in Deutschland neuen Schub zu geben." - Mit diesen Worten skizzierte heute auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, die Motivation der größten Umweltstiftung Europas, den neuen Naturschutzpreis der Programmzeitschrift Hörzu und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) mit insgesamt 270.000 Mark zu unterstützen. Sieben ehrenamtlichen Naturschützer hatten heute auf der IFA ihr Preisgeld von je 10.000 Mark in Empfang genommen; 200.000 Mark steckt die DBU in Nachfolgeinitiativen, die die Ideen der Preisträger über das ganze Land verbreiten sollen. Einsendeschluss für Anträge: 12. Oktober '01. Wesentliche Aufgabe dieser neu zu entwickelnden Projekte sei es, einen Beitrag zur Verbesserung und zum Erhalt naturnaher Lebensräume in Deutschland zu schaffen oder Naturschutzthemen durch besonders pfiffige Ideen verschiedenen Zielgruppen nahe zu bringen, so Brickwedde. Dazu könne es gehören, durch spezielle Maßnahmen unterschiedliche Grünlandtypen zu erhalten und zu pflegen oder offene Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu sichern. Das Offenhalten von Landschaften durch eine naturnahe Landnutzung, das Anlegen von Hecken, das Schaffen von Kleingewässern im Agrarraum, Hochwasserschutz durch eine Renaturierung von Bächen und Flüssen oder ein Engagement für den Erhalt zusammenhängender natürlicher Lebensräume könne gefördert werden. Wer vor allem mit Blick auf Kinder und Jugendliche durch interessante Maßnahmen der Umweltkommunikation die Akzeptanz für den Naturschutz erhöhe, könne ebenfalls Hoffnung auf einen Finanzzuschuss aus Osnabrück haben. Jeder, der sich ehrenamtlich für den Naturschutz einsetze, könne sich um die DBU-Fördergelder bewerben. Das gelte auch für die Initiativen, die sich um die "Goldene Natur 2001" vergeblich bemüht hatten, nicht allerdings für Landes- und Bundesverbände von Naturschutzorganisationen. Antragsformulare können per Post bei der DBU, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück angefordert oder via Internet unter www.goldenenatur.de heruntergeladen werden. Dort sind auch die Förderkriterien detailliert nachzulesen. Bis Mitte Dezember werde dann darüber entscheiden, wer aus den eingegangenen Anträgen in besonderem Maße förderfähig sei und mit Geldern für die Unterstützung seines ehrenamtlichen Naturschutzengagements rechnen könne, so Brickwedde in Berlin. Hinweis an die Redaktionen: Einzelwürdigungen der Preisträger 2001 der "Goldenen Natur" finden Sie auch auf der Homepage der Stiftung unter www.dbu.de . ots Originaltext: Deutsche Bundesstiftung Umwelt Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de PRESSESPRECHER: Franz-Georg Elpers Kontakt: An der Bornau 2 49090 Osnabrück Tel. 0541/9633-521 Fax 0541/9633-198 E-Mail: fg.elpers@dbu.de Original-Content von: Deutsche Umweltstiftung, übermittelt durch news aktuell

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