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Vorschau 10. Lauf und Finale DTM Hockenheimring, 5. - 7. Oktober 2001 / Adieu Waldgeraden: DTM feiert Saisonfinale und Abschied vom Großen Kurs

Stuttgart (ots) - Jetzt erst recht? Dass die frühe Titelentscheidung in der DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) sich nicht mindernd, sondern belebend auf den Sport auswirkt, zeigte zuletzt das Rennen im niederländischen Zandvoort - atemberaubend bis zur allerletzten Sekunde. Der bereits auf dem A1-Ring in Österreich gekürte neue Meister Bernd Schneider (D2 AMG Mercedes) bringt es auf den Punkt: "Wir DTM-Fahrer werden in Hockenheim noch einmal alles geben, um den Fans ein unvergessliches Erlebnis zu bieten." Zumal das Finale der DTM 2001 noch eine historische Besonderheit bietet: Es ist das letzte Rennen auf der Grand-Prix-Strecke, dem sogenannten Großen Kurs, berüchtigt wegen seiner Waldgeraden und den Windschattenduellen. Diese sind dank dreier je 40 Quadratmeter großer Videowände auch von den Tribünenplätzen im Motodrom aus gut zu verfolgen. "Schade, dass der Kurs umgebaut wird, die alte Strecke hatte wirklich was", sagt Zandvoort-Sieger Uwe Alzen (Warsteiner AMG Mercedes). „Die Windschattenduelle auf den langen Geraden haben riesig viel Spaß gemacht und auch dieses Jahr werden wir den Fans wieder packende Duelle liefern." Voll motiviert geht der Betzdorfer auf die Jagd nach der Vizemeisterschaft: "Ich werde in Hockenheim wieder voll angreifen und will meine Erfolge vom vergangenen Jahr und aus Zandvoort wiederholen, dann ist mir die Vizemeisterschaft sicher. Nächstes Jahr will ich den Titel." Christian Abt von Abt Sportsline verpasste im Abt-Audi TT-R in Zandvoort denkbar knapp seinen ersten DTM-Sieg - er verlor die Führung in der letzten Runde und fuhr 0,3 Sekunden hinter Alzen ins Ziel. "Gerade der Fight in Holland hat mir wieder eine Extraportion Motivation gegeben, ich habe mir für das Finale noch einiges vorgenommen. Mit unseren Siegen und Podiumsplätzen war die Saison schon jetzt ein Riesenerfolg. Deshalb möchten wir uns auch mit einer starken Vorstellung in die Winterpause verabschieden." Nur mehr theoretische Chancen auf Rang zwei der Tabelle hat Abt-Audi-Fahrer Laurent Aiello mit 75 Punkten gegenüber Alzen (97). 23 Punkte werden für die Siege in Qualifikationsrennen und Wertungslauf noch vergeben. Dennoch will man im Abt-Fahrerquartett "helfen, damit Laurent Dritter der Tabelle bleibt", so Abt. Die beiden Mercedes-Piloten Peter Dumbreck (72 Punkte) und Marcel Fässler (68), die je einen DTM-Sieg 2001 auf dem Konto haben, kämpfen allerdings auch um Platz drei der Meisterschaft. Opel-Fans ist der 6,825 Kilometer lange Kurs auch bekannt als die Rennstrecke, auf der ihre Marke stets eine gute Figur machte: Schon in den letzten DTM/ITC-Jahren 1995 und 1996 notierte man Siege von Klaus Ludwig und Manuel Reuter im Calibra. Und auch beim ersten Auftritt der neuen DTM nach der Pause gewann im Oktober 2000 Opel beide Rennläufe. Damals war es Uwe Alzen im Astra V8 Coupé, der dann im Winter zu Mercedes wechselte. Entsprechend optimistisch zeigt sich Opel-Sportchef Volker Strycek: "Wir sehen seit einigen Rennen, dass wir prinzipiell in der Lage sind, die Geschwindigkeit zu gehen, um aufs Podium zu kommen. Unsere Zielsetzung ist es daher, in Hockenheim einen Podiumsplatz zu holen. Die ganze Mannschaft ist dermaßen motiviert und freut sich auf das Rennen." Der Abschied vom Großen Kurs könnte, wie schon das Rennen in Zandvoort, erneut ein Festival des Tourenwagensports werden. Corso historischer Rennfahrzeuge zum Abschied vom GP-Kurs Nicht nur mit den aktuellen DTM-Autos will man sich standesgemäß vom Grand-Prix- Kurs verabschieden. Im Pausenprogramm am Rennsonntag präsentieren sich in einem Corso eine Reihe historischer Fahrzeuge, deren Anblick Rennsportfans das Herz höher schlagen lassen wird. So sind alleine acht DTM-Autos aus den Jahren 1984 bis 2000 zu sehen, angefangen vom 1984er Meisterauto, dem BMW 635 CSI, über den Opel Omega Evo 500 von 1991, dem Audi V8 quattro von 1992, bis hin zum AMG Mercedes Evo II von 1992 und der C-Klasse von 1994. Daneben reihen sich faszinierende Sportwagen in den Corso ein: der Le-Mans-Bentley von 2001, von Porsche der GT1 von 1998, ein Porsche 917 und ein 956, von Mercedes der Rennsportwagen CLK LM. Zeitplan: Freitag, 5. Oktober: 9 Uhr Rollout, 10.30-12 Uhr Test, 14.15-15.45 Uhr Test. Samstag, 6. Oktober: 9.45-10.45 Uhr Freies Training, 13.00-13.45 Uhr Zeittraining, 14.00 Uhr Pitwalk, 18.00 Uhr Pitwalk. Sonntag, 7. Oktober: 9.45-10.15 Uhr Warm up, 13.00 Uhr Pitwalk, 14.28 Uhr Start Qualifikationsrennen, 15.05 Uhr Start Wertungslauf. DTM im Fernsehen: Samstag, Zeittraining: HR, N3 und ORB live 13-14 Uhr, WDR 14-15 Uhr. Sonntag, Rennen: ZDF 14.00-16.00 Uhr, 17.10 Uhr ZDF Sportreportage, 21.45 Uhr DSF Highlights. Gesamtwertung (nach neun von zehn Rennen): 1. Bernd Schneider (Mercedes)149 Punkte 2. Uwe Alzen (Mercedes)97 Punkte 3. Laurent Aiello (Abt-Audi)75 Punkte 4. Peter Dumbreck (Mercedes)72 Punkte 5. Marcel Fässler (Mercedes)68 Punkte 6. Patrick Huisman (Mercedes)60 Punkte 7. Thomas Jäger (Mercedes)42 Punkte 8. Mattias Ekström (Abt-Audi)32 Punkte 9. Christian Abt (Abt-Audi)29 Punkte 10. Marcel Tiemann (Mercedes)26 Punkte Diese DTM-Information finden Sie auch unter dtm.de/medien zum Download. Informationen über die DTM und Fotos zum Download finden Sie auch unter: www.dtm.de/medien und www.dtm.de, www.abt-sportsline.de/media, www.media.motorsport.daimlerchrysler.com, www.opel-motorsport.de ots Originaltext: DTM Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Eva-Maria Burkhardt ITR e.V. 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