DTM

7. Lauf DTM 2008, Nürburgring (D), 25. - 27. Juli 2008 Regen stoppt DTM-Qualifying - Pole für Tom Kristensen in der Eifel

    Wiesbaden (ots) - Nürburg. Das Qualifying zum siebten Saisonlauf der DTM wurde am Samstagabend nach sintflutartigem Regen vorzeitig abgebrochen. Nachdem die erste von drei Sessions komplett absolviert wurde, musste die zweite Sitzung nach einem Ausritt von Mike Rockenfeller unterbrochen werden. Wegen des anhaltenden Starkregens entschied die Rennleitung, das Qualifying aus Sicherheitsgründen nicht fortzuführen. Die Grundlage für die Startaufstellung zum Rennen am Sonntag ist somit das Ergebnis der ersten Qualifying-Session gemäß Artikel 48.5 des Sportlichen Reglements der DTM 2008.

    Demnach geht der dänische Audi-Pilot Tom Kristensen von der Pole-Position in das 43 Runden lange Rennen. Seine Zeit für die 3,629 Kilometer betrug 1:38,346 Minuten. "Es ist schon etwas komisch, nach so einem Qualifying auf der Pole zu stehen. Aber so sind nun mal die Regeln", sagte Kristensen zu der insgesamt sechsten DTM-Pole seiner Karriere. Überraschender Zweiter ist sein Markenkollege im Jahreswagen, Mike Rockenfeller, der 2007 ebenfalls mit Startplatz zwei in Oschersleben sein bestes DTM-Qualifying-Ergebnis feierte. Die drittschnellste Zeit fuhr der Rosenheimer Martin Tomczyk. Der Pole-Mann und Sieger des vergangenen Jahres an gleicher Stelle komplettierte das Audi-Trio an der Spitze. Mit dem Briten Gary Paffett im Jahreswagen landete der beste Mercedes-Benz-Pilot auf Platz vier, gefolgt vom schwedischen Sieger aus Zandvoort, Mattias Ekström im Audi. Hinter dem sechstplatzierten Bernd Schneider (D/Mercedes-Benz) feierte Ralf Schumacher mit der AMG Mercedes C-Klasse als Siebter sein bisher bestes Ergebnis im DTM-Qualifying. Der Gesamtführende Timo Scheider geht hinter Maro Engel (D/Mercedes-Benz) als Neunter in das Rennen am Sonntag. Die beiden Briten Jamie Green und Paul di Resta (beide Mercedes-Benz) liegen in der Gesamtwertung hinter Scheider und Ekström auf den Verfolger-Postionen drei und vier. Di Resta startet am Sonntag als Zwölfter, Green als 13. Prominentestes "Opfer" der schwierigen Wetterbedingungen wurde der Kanadier Bruno Spengler. Der Mercedes-Benz-Pilot wurde 16. des Qualifyings.

    In der Gesamtwertung der DTM führt vor dem Rennen am Sonntag Scheider mit 40 Punkten vor Ekström (35) und Green (34). Aufgrund der ARD-Übertragung der Tour de France beginnt das Rennen am Sonntag erst um 17:30 Uhr.

    Tom Kristensen (1. Startplatz, Audi Sport Team Abt): "Es ist schon etwas komisch, nach so einem Qualifying auf der Pole zu stehen. Aber so sind nun mal die Regeln. Ich würde auch gerne wieder rausgehen und das Qualifying zu Ende fahren."

    Mike Rockenfeller (2. Startplatz, Audi Sport Team Rosberg): "Das ist erst das zweite Mal, dass ich in meiner DTM-Karriere aus der ersten Reihe starte. Darüber bin ich sehr glücklich - auch wenn das Zustandekommen eher ungewöhnlich ist. Der Regen kam meinem Jahreswagen sehr entgegen und Platz zwei habe ich mir in der ersten Qualifying-Session ehrlich erfahren."

    Martin Tomczyk (3. Startplatz, Audi Sport Team Abt Sportsline): "In der ersten Qualifying-Session war es eigentlich gut zu fahren. In der zweiten wurde der Regen immer stärker. Selbst bei 60 Stundenkilometer auf der Geraden hatte ich starkes Aquaplaning und Probleme, zurück an die Box zu kommen. Die Entscheidung, das Zeittraining abzubrechen, war vollkommen richtig."

    Gary Paffett (4. Startplatz, stern AMG Mercedes): "Der einsetzende Regen hat mich eigentlich eher gefreut, denn im Trockenen ist es nicht so einfach, weit nach vorn zu fahren. Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Bedingungen noch okay. Als der Regen zunahm, war es zu gefährlich, um weiter zu fahren."

    Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: "Es war sicherlich eine schwierige Situation, aber ein Qualifying ist aus, wenn es aus ist. Jeder hatte seine Chance, das Beste zu geben. Die Rennleitung hat sich mit den Regeln beschäftigt und dann eine Entscheidung getroffen. Man muss das so akzeptieren. Es ist selbstverständlich etwas ganz Besonderes, aber es ist jetzt so ausgegangen. Wir starten mit guten Voraussetzungen in das Rennen, aber auch morgen kann es heftig regnen und dann noch einiges passieren."

    Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: ""Beim Abbruch im zweiten Teil des Qualifyings sah die Reihenfolge anders aus als jetzt die Startaufstellung. Die Reihenfolge, als "rot" gezeigt wurde, entsprach dem sportlichen Leistungsstand im Feld bei allerschwierigsten Bedingungen. Das tut die jetzige Startaufstellung keineswegs, und natürlich ist es ein himmelgroßer Unterschied, ob man vier Autos in den Top Sechs hat, wie wir, bevor rot gezeigt wurde, oder ein Auto in den Top vier, wie in der jetzigen Startaufstellung. Im sportlichen Reglement der DTM steht: "Wird das Qualifying abgebrochen, wird die Startaufstellung für den Wertungslauf aufgrund der bis zu diesem Zeitpunkt gefahrenen und beendeten Sektionen gebildet." Es war die Sektion zwei, die nach rund drei Viertel der vorgesehenen zehn Minuten durch "rot" und damit durch Abbruch beendet wurde, und deshalb gilt nach unserer Einschätzung - mit der sind wir keineswegs alleine - die Reihenfolge der Qualifying-Sektion zwei zum Zeitpunkt als "rot" gezeigt wurde."

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