DTM

5. Lauf DTM 2008, Norisring (D), 27. - 29. Juni 2008 "Der Norisring ist mein Ding" - Bruno Spengler auf Pole-Position

    Wiesbaden (ots) - Nürnberg. Der kanadische Mercedes-Benz-Pilot Bruno Spengler ist auf dem besten Weg, der König vom Norisring zu werden. Nach seinen Erfolgen in den vergangenen beiden Jahren auf dem einzigen Stadtkurs im DTM-Kalender, startet der 24-Jährige morgen um 14 Uhr (ARD live ab 13.45 Uhr) wie auch im Vorjahr von der Pole-Position. "Der Norisring ist mein Ding, hier fühle ich mich wohl", erklärte Spengler zufrieden. Für den Kanadier ist es in diesem Jahr die erste und insgesamt seine sechste Pole-Position in der DTM. Für den 2,3 Kilometer kurzen Kurs benötigte Spengler 47,785 Sekunden. Ebenfalls sehr gut lief es für seine britischen Markenkollegen Jamie Green und Paul di Resta, die von den Plätzen zwei und drei in das Rennen über 74 Runden und 170,2 Kilometer gehen. Der Führende im Gesamtklassement, Timo Scheider (D), startet als bester Audi-Pilot von Platz vier. Ralf Schumacher (D) erzielte auf dem Norisring sein bisher bestes Qualifying-Ergebnis in der DTM und startet am Sonntag aus der sechsten Startreihe von Position elf.

    Die 19 Piloten zeigten den Zuschauen erneut eindrucksvoll, wie eng es in der DTM zugeht. Beim Qualifying zum fünften Saisonlauf wechselten die Bestzeiten in regelmäßigen Abständen. Nach den drei Sessions des Shoot-Out-Qualifyings trennten den Schnellsten, Spengler, und die letztplatzierte Katherine Legge (GB) im Audi gerade einmal 1,044 Sekunden. Der Führende des Gesamtklassements, Audi-Pilot Timo Scheider, verpasste nur um 0,243 Sekunden seine vierte Pole-Position in diesem Jahr und beendete dennoch als Viertschnellster das Qualifying. Hinter ihm folgten seine Markenkollegen Martin Tomczyk (D) und der mittlerweile achtfache Sieger des 24-Stunden-Rennens von Le Mans, Tom Kristensen aus Dänemark.

    DTM-Rekordchampion Bernd Schneider (D) fuhr im Mercedes-Benz vor dem Audi A4 DTM des amtierenden DTM-Siegers Mattias Ekström aus Schweden auf Rang sieben. Bester Pilot in einem Jahreswagen wurde Gary Paffett (GB). Der DTM-Gewinner des Jahres 2005 schaffte mit der AMG Mercedes C-Klasse Startplatz neun. Der Franzose Alexandre Prémat (Audi) komplettierte als Zehnter die Top-Ten.

    In der Gesamtwertung der DTM führt vor dem Rennen am Sonntag Scheider mit 26 Punkten vor di Resta (23) und Green (21).

    Bruno Spengler (1. Startplatz, Mercedes-Benz Bank AMG Mercedes): "Der Norisring ist mein Ding, hier fühle ich mich wohl. Heute ist ein guter Tag. So kann es weitergehen. Ich denke, wir sind für Sonntag gut gerüstet und ich habe eine gute Chance zu gewinnen. Aber wir dürfen uns nicht zu sicher sein, denn hier auf dem Norisring kann viel passieren."

    Jamie Green (2. Startplatz, Salzgitter AMG Mercedes): "Von Startplatz zwei in das Rennen zu gehen, ist eine gute Ausgangsposition. Leider bin ich meine besten Sektorzeiten nicht alle in einer Runde gefahren. Dann wäre sicher mehr drin gewesen. Aber das Rennen am Sonntag ist lang, und es kann viel passieren."

    Paul di Resta (3. Startplatz, AMG Mercedes): "Mit Startplatz drei bin ich nicht ganz zufrieden, aber im Rennen kann sich das schnell ändern. Allerdings freue ich mich sehr, dass wir hier vor der tollen Kulisse des Norisrings die ersten drei Startplätze belegen. Wir alle wären froh, wenn das Rennergebnis morgen ähnlich aussähe."

    Timo Scheider (4. Startplatz, Audi Sport Team Abt): "Ich bin mit meiner schnellsten Runde zufrieden, aber nicht mit Startplatz vier. Insgesamt bin ich für morgen optimistisch, denn im Vergleich zu den Vorjahren ist unser Auto hier viel viel besser geworden."

    Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: "Das Ergebnis macht mich glücklich. Ein tolles Gefühl, die ersten drei Startplätze bei diesem Prestige-Rennen zu besetzen. Das ist viel mehr, als ich erwartet hatte. Wir wollen aber auch nicht den Jubel übertreiben, denn der Vierte und Fünfte sind nicht so weit weg. Wenn man bedenkt, wie kurz diese Strecke ist, hat Bruno allerdings einen bemerkenswerten Vorsprung herausgefahren. Er ist solch eine Zeit zwar schon vorher gefahren, aber das muss man erst einmal hinkriegen, wenn es um alles geht. Bruno ist da wie unser Lewis Hamilton. Da kommt der letzte Kick genau dann dazu, wenn es um alles geht. Glückwunsch an meine HWA-Truppe um Gerhard Ungar und Hans-Jürgen Mattheis, die es perfekt verstanden hat, den besser werdenden Grip zu nutzen."

    Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: "Glückwunsch an Mercedes-Benz zu den ersten drei Startplätzen. Wir haben den besser werdenden Grip nicht zu unseren Gunsten nutzen können. Ich bin mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden. Wenn ich es wäre, würde ich mit mir sehr unzufrieden sein. Das Rennen wird - wie alle wissen - morgen trotzdem sehr eng und spannend werden. Deshalb müssen wir das jetzt schnell abhaken und aus dem, was wir uns für das Rennen erarbeitet haben, das Beste machen. Von den ersten Startplätzen aus geht das natürlich leichter, aber wenn wir die erste Runde gut überstehen, ist noch viel möglich."

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