StepStone.de

Zwischen Personalabbau und Fachkräftemangel
Internationale Studie "Talent Report 2009" von StepStone und der Economist Intelligence Unit beleuchtet den Fachkräftemangel vor dem Hintergrund der Krise

Düsseldorf (ots) - Die Weltwirtschaftskrise bringt Personalentwickler in eine schwierige Lage: Einerseits sollen sie Stellen abbauen und Kosten senken. Andererseits trifft der Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften die Unternehmen doppelt hart, weil die besten Mitarbeiter zunehmend wechselbereit sind. Folge: Die Unternehmen verändern ihre Strategie im "War for Talents" und agieren teilweise antizyklisch. So wollen 42 Prozent Fachkräfte einstellen, die anderenorts frei gestellt wurden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Talent Management-Experten von StepStone und der Economist Intelligence Unit, bei der rund 500 leitende Unternehmensvertreter (48 Prozent der befragten Unternehmen mit mehr als einer Milliarde US Dollar Umsatz) weltweit befragt wurden.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf einen Blick:

   - Nur 18 Prozent der befragten Unternehmen schauen positiv in die 
     Zukunft. 43 Prozent rechnen erst in ein bis zwei Jahren mit 
     einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation, ein Viertel 
     sogar erst in zwei bis fünf Jahren. Aber: Nur elf Prozent der 
     Unternehmen wollen in den nächsten zwölf Monaten aktiv Personal 
     abbauen. 
   - Der Wettbewerb um die besten Köpfe wird härter. 27 Prozent der 
     Unternehmen wollen ihren Wettbewerbern zukünftig gezielt 
     Fachkräfte abwerben. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 21 
     Prozent. 42 Prozent wollen zudem qualifizierte Leute einstellen,
     die in anderen Unternehmen frei gestellt wurden. 
   - Vor dem Hintergrund fallender Budgets, verändern Unternehmen 
     ihre Strategie, Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Hohe 
     Vergütung spielt dabei eine immer unwichtigere Rolle. So glauben
     58 Prozent der Befragten, dass in den nächsten drei Jahren 
     flexible Arbeitsbedingungen entscheidend sein werden, um gute 
     Leute zu überzeugen. 50 Prozent wollen verstärkt auf die 
     Rekrutierung von Absolventen setzen. 33 Prozent forcieren die 
     Einstellung älterer Mitarbeiter. 
   - Um bestehende Mitarbeiter zu halten, setzen viele Unternehmen 
     zukünftig auf eine Verbesserung ihrer Weiterbildungsangebote (47
     Prozent) sowie auf den Ausbau der internen 
     Aufstiegsmöglichkeiten (58 Prozent) 

Die Studie beruht auf umfangreichen Interviews mit 484 Führungskräften aus 19 verschiedenen Wirtschaftsbereichen. 48 Prozent der Befragten stammen aus Unternehmen mit mehr als einer Milliarde US-Dollar Umsatz pro Jahr. Die Studie wurde Anfang 2009 durchgeführt und im März 2009 veröffentlicht.

Auf Anfrage schicken wir Ihnen die komplette Studie gerne als pdf-Datei zu.

Pressekontakt:

StepStone Deutschland AG
Sascha Theisen, Public Relations
Telefon +49 211 93493 5702
E-Mail: sascha.theisen@stepstone.de
www.stepstone.de

StepStone Solutions GmbH
Lars Grigo, Marketing Manager
Telefon: +49 211 86282 332
E-Mail: lars.grigo@stepstone.com
www.stepstonesolutions.de

Original-Content von: StepStone.de, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: StepStone.de

Das könnte Sie auch interessieren: