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Grippemedikamente: Achtung bei Erkältung am Steuer

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München (ots) - Anmoderationsvorschlag:

Ja, wir sind im Herbst und somit auch in der Grippezeit angekommen. Erkältete Autofahrer sollten aber wissen, dass viele hilfreiche Medikamente ein Verkehrsrisiko darstellen. Was man beachten und unbedingt wissen sollte, erklärt uns Marco Chwalek:

Sprecher: Medikamente erleichtern uns bei einer Erkältung das Leben, aber Vorsicht: die Nebenwirkungen können verheerend sein und sind für zahlreiche Verkehrsunfälle verantwortlich. Wir haben die Verkehrsmedizinerin von TÜV SÜD Sabine Löhr-Schwaab gefragt, warum vermeintlich harmlose Mittel wie Hustensaft und Co. die Fahrtüchtigkeit einschränken können:

O-Ton: Sabine Löhr-Schwaab: 29 Sekunden

Gefährlich werden können Erkältungsmittel zum Beispiel durch Inhaltsstoffe. Wir haben da beispielsweise das Codein, das in vielen Hustensäften enthalten ist. Das Codein verhindert, dass das Auge bei verschiedenen Lichtverhältnissen sich anpassen kann. Wir haben zum Beispiel sehr viele Medikamente mit Alkohol, und wir haben auch Substanzen, die sehr müde machen und bewusstseinseinschränkend sind, und damit auch eine Gefährdung im Straßenverkehr darstellen.

Sprecher: Zu jedem Erkältungspräparat gibt es einen Beipackzettel. Inwiefern ist der Infotext hilfreich?

O-Ton: Sabine Löhr-Schwaab: 13 Sekunden

Es ist sehr sinnvoll, den Beipackzettel zu lesen, weil er über Gefahren und Risiken der Medikamenteneinnahme informiert, und zum Beispiel auch aufzeigt, mit welchen Medikamenten Wechselwirkungen bestehen können.

Sprecher: Durch Medikamenteneinnahme können lebensbedrohliche Situationen im Straßenverkehr entstehen. Womit muss man rechnen, wenn man dadurch einen Unfall verursacht?

O-Ton: Sabine Löhr-Schwaab: 18 Sekunden

Wer unter Medikamenten auffällt oder gar einen Unfall provoziert, begeht keinen Kavaliersdelikt, sondern wird gegebenenfalls durch Bußgeldstrafen, Punkte in Flensburg oder gar ein Fahrverbot bestraft werden, wenn er sich und andere gefährdet.

Abmoderationsvorschlag: Wer krank ist, sollte sich zu Hause auskurieren, empfiehlt TÜV SÜD oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

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Kontakt: TÜV SÜD AG, Carolin Eckert, Telefon: +49 89/57 91- 1592
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