ots.Audio: So muss frischer Glühwein schmecken
München (ots) - Winterzeit ist auch immer Glühweinzeit. Nach einem langen Spaziergang oder einem Bummel über einen der zahlreichen Weihnachtsmärkte schmeckt dieses rote Heißgetränk noch mal so gut. Laut Gesetz muss Glühwein mindestens zur Hälfte aus Rot- oder Weißwein bestehen, und es müssen über sieben Prozent Alkohol enthalten sein. Leider kann man auch ganz schön reinfallen, indem einem minderwertiger Glühwein angedreht wird. Damit einem das erspart bleibt haben wir den Lebensmittelexperten von TÜV SÜD, Dr. Andreas Daxenberger gefragt, woran man einen frischen, guten Glühwein erkennt:
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Ja, frischer Glühwein hat noch den typischen Geschmack und diese Aromanoten der verwendeten Gewürze. Wenn der zulange erhitzt wird, und vielleicht sogar kocht, dann kann man mit geübter Nase und geübtem Geschmackssinn auch den wirklichen Kochgeschmack feststellen.
Rot und heiß soll er sein. Aber worin liegt denn das Geheimnis eines guten Glühweins?
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Das Geheimnis eines guten Glühweins liegt im guten Wein und in den guten Gewürzen, d.h. er soll schonend erwärmt werden, nicht zum Kochen und am besten mit einem Deckel darauf, damit die Aromastoffe erhalten bleiben. Denn durch die Feuchtigkeit, die da wegdampft beim Erwärmen geht auch das Aroma verloren.
Also, sollte man ihn selber zubereiten. Welche Zutaten braucht man, wenn man einen leckeren Glühwein herstellen will?
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Ein guter, vielleicht eher fruchtiger, leichterer Wein, den man dann veredelt mit typischen Weihnachtsgewürzen: Zimt, Gewürznelken, Kardamom, Vanille, da kann man auch ein bisschen experimentieren. Dann kann man sich seine eigenen Geschmacksnuancen selber schaffen.
Die beizufügende Zuckermenge ist reine Geschmackssache: Für eine Flasche trockenen Wein reichen drei Esslöffel Zucker aus, bei einem lieblichen Rotwein ist Zucker häufig sogar überflüssig, berichtet TÜV SÜD.
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