Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V.

EFSA-Gutachten zu Koffein veröffentlicht: Europäische Behörde bestätigt Sicherheit von Energydrinks

Berlin (ots) - Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt aktuell eine tägliche Koffeinaufnahme von drei Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht bei Kindern und Jugendlichen als sicher. Dies geht aus dem heute vom Gremium für diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) der EFSA veröffentlichten wissenschaftlichen Gutachten über die Sicherheit von Koffein aus allen Ernährungsquellen hervor.

Eine 250-ml-Getränkedose eines typischen Energydrinks enthält in etwa die gleiche Menge Koffein wie eine Tasse Filterkaffee (80 mg).

Ausweislich des EFSA-Gutachtens stammen in Deutschland mehr als 99 Prozent der täglichen Koffeinaufnahme bei Kindern und Jugendlichen aus dem Konsum von Schokolade, Tee, Kaffee und anderen Lebensmitteln.

Der Anteil von Energydrinks an der gesamten täglichen Koffeinaufnahme sowohl bei Kindern wie auch bei Jugendlichen liegt in Deutschland unter einem Prozent. Damit ist der Beitrag von Energydrinks zur Koffeinaufnahme auch in dieser Altersgruppe insgesamt gering.

Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) bewertet vor diesem Hintergrund ein vereinzelt gefordertes Verkaufsverbot für Energydrinks, die nur einen minimalen Anteil der Gesamtkoffeinaufnahme bei Kindern und Jugendlichen ausmachen, als absolut unverhältnismäßig. Stattdessen ist - insbesondere mit Blick auf Einzelfälle, in denen der Konsum von Koffein übliche bzw. zu erwartende Mengen überschreitet - das Verständnis der Verbraucher für die ihnen bereits angebotenen Informationen zu stärken.

Darüber hinaus erinnert die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) daran, dass es bereits auf europäischer Ebene klare Verpflichtungen zur sachgerechten Verbraucherinformation für Lebensmittel mit erhöhtem Koffeingehalt in der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) gibt.

Maßgebliche Unternehmen haben darüber hinaus auf europäischer Ebene freiwillig verpflichtende Selbstbeschränkungen zur Vermarktung und Aufmachung von Energydrinks über Soft Drinks Europe (UNESDA) verabschiedet. Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) prüft derzeit, wie diese Maßnahmen erweitert werden können.

Weitere Hintergründe und Erläuterungen enthält die Kurzübersicht "EFSA erklärt Risikobewertung: Koffein" (abrufbar unter www.efsa.europa.eu/en/corporate/doc/efsaexplainscaffeine150527de.pdf) sowie das wafg-Positionspapier "Energydrinks sind sicher" (abrufbar unter www.wafg.de/pdf/wafg/wafg_Position_Energydrinks_sind_sicher.pdf)

Informationen zur wafg

Die wafg ist die Interessenvertretung für internationale und nationale Markenhersteller der Erfrischungsgetränkeindustrie. Mitglieder sind neben international aufgestellten Herstellern vor allem mittelständische und regionale Mineralwasserbrunnen, Hersteller von Fruchtsaftgetränken sowie Unternehmen der Vorstufen. Der Verband blickt auf eine inzwischen 130-jährige Tradition, wobei er sich als Dienstleister und starker Partner für Unternehmen der Branche engagiert.

Besondere Schwerpunkte sind Verbraucherpolitik, Lebensmittelrecht, Ernährung, Wirtschaft und Umwelt.

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