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Acht von zehn Angstpatienten hilft Psychotherapie

Köln (ots) - Zähne müssen möglichst früh sorgfältig gepflegt werden. Wenn zugleich die professionelle Pflege durch den Zahnarzt regelmäßig wahrgenommen wird, halten Zähne oft ein Leben lang. Darauf verwiesen Prof. Dr. Radlanski (Charité Berlin) und Prof. Dr. Jöhren (Universität Witten Herdecke) auf der Online-Pressekonferenz der Initiative proDente e.V. zum Thema "Der Weg zu schönen und gesunden Zähnen". Wenn Zähne dennoch erkranken, können Patienten sicher sein, eine individuelle Behandlung und Beratung zu genießen. "Hier ist die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechnikermeister sehr wichtig", so Dr. Philipp Kohorst (Medizinische Hochschule Hannover). Der Patient hat durch die wohnortnahe Versorgung eine vollständige Transparenz, welche Materialien verwendet werden.

Was viele Menschen nicht wissen: Zähne sind schon im Embryo angelegt. Dementsprechend sind auch auf den ersten Blick zahnlose Babies mit allen Zähnen ausgestattet. Eltern sollten nach dem Durchbruch der ersten Zähne Wert auf zahngesunde Ernährung und regelmäßige Pflege legen. "Für die Eltern muss es normal sein - wie bei einer Inspektion des Autos - regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen und die Kinder sollten mitkommen", fordert Radlanski.

Angst wird erlernt

Fehlt diese Erfahrung oder wird ein negatives Erlebnis gemacht, kann eine Zahnbehandlungsangst entstehen. Kinder können Angst auch erlernen, wenn Eltern ängstlich vor einem Zahnarztbesuch sind. Der Nachwuchs entwickelt dann stellvertretend für Mama oder Papa eine Furcht vor dem Zahnarztbesuch.

Phobie kann psychotherapeutisch überwunden werden

"Vollnarkose macht wenig Sinn", so vehement plädiert Prof. Dr. Jöhren gegen eine Behandlung unter Vollnarkose. Das eigentliche Problem bleibt bei einer Vollnarkose ungelöst. "Der Patient wird ja nicht weniger ängstlich, weil sie ihn in den Schlaf versetzen", so Jöhren. Dagegen zeigen Untersuchungen eine Wirksamkeit der psychotherapeutischen Verfahren von 70 - 80 Prozent bei Phobiepatienten.

Angst vor Werkstoffen zumeist unbegründet

Im Vorfeld eines zahnmedizinischen Eingriffes hat der Patient die Qual der Wahl - er muss sich für ein Zahnersatz-Material entscheiden. "Dabei ist die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen dem Zahnarzt und dem zahntechnischen Labor sehr wichtig", erklärt Dr. Kohorst. "Der Patient erhält die exakte Information, welche Materialien in seiner Mundhöhle verwendet wurden" führt Kohorst weiter aus. In der hiesigen, modernen Zahntechnik werden ausschließlich Werkstoffe von hoher Qualität verarbeitet.

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