Europäische Kommission

Deutsche Journalisten für europäisches Wettbewerbsfinale nominiert

Berlin (ots) - Die Beiträge "Mongolisches Gastspiel" von Susanne Krieg und "Natürlich schwul" von Bastian Obermayer und Philipp Schwenke haben die deutsche Ausscheidung des EU-Journalistenpreises "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." 2006 gewonnen und werden als nationale Gewinner am europaweiten Wettbewerb teilnehmen. Der Beitrag "Mongolisches Gastspiel", veröffentlicht im GEO Magazin, wurde von der deutschen Jury aufgrund seiner Originalität ausgewählt: "Zwei Redakteurinnen des Magazins Ohrenkuss, das von Menschen mit Down-Syndrom geschrieben wird, reisen in die Mongolei, um die Volksgruppe zu besuchen, deren Name das öffentliche Bild ihrer Behinderung geprägt hat. Susanne Krieg begleitete die beiden jungen Frauen und hat ihren Reisebericht mit einer Reportage über Trisomie 21 verwoben." "Der Autorin gelingt es, mit einer klaren, bilderreichen Sprache und mit viel Feingefühl eine einprägsame Reportage zu schreiben und das Leben von Menschen mit Trisomie 21 aus einer anderen als der gewohnten Perspektive zu beleuchten. Ihre optimistische Darstellung, die aufklärt ohne zu verklären oder zu beschönigen, leistet einen eindrucksvollen Beitrag für das Verständnis dieser Behinderung", begründet die Jury ihre Entscheidung. Der in der Kategorie Nachwuchsjournalismus nominierte Artikel "Natürlich Schwul", erschienen im SZ Magazin, beeindruckte die Jury durch seine herausragende Rechercheleistung: "Bastian Obermayer und Philipp Schwenke beleuchten in ihrem informativen Beitrag umfassend mögliche Ursachen von Homosexualität. Die Autoren verzahnen dabei gekonnt die Entwicklungsgeschichte der Forschung mit einem Blick auf den Wandel des allgemeinen gesellschaftlichen Umgangs mit Homosexualität." "Überzeugt haben vor allem die fundierte Recherche und die klare Sprache, durch die die Autoren die umfassenden Fakten zum Thema in einer interessanten und fesselnden Reportage zusammenfügen", so die Beurteilung der Juroren. Deutsche Jury In der deutschen Jury waren neben Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung), Barbara John (ehem. Ausländerbeauftragte des Berliner Senats) und Karin Wenk (Deutsche Journalistinnen- und Journalisten- Union) auch Klaus Jetz (Lesben- und Schwulenverband Deutschland), sowie Marion Knappe (Pressesprecherin des DGB) und Prof. Hans-Peter Niedermeier (Leiter des Förderungswerks der Hanns-Seidel-Stiftung) vertreten. Aus den europaweit mehr als 500 eingereichten Texten stammten 81 Artikel aus Deutschland. Insgesamt 51 Beiträge erfüllten alle Anforderungen und kamen in die deutsche Endauswahl. Europäische Endausscheidung Im europäischen Wettbewerbsfinale des EU-Journalistenpreises "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." wird Anfang März in Brüssel die unabhängige EU-Jury die zwei Siegertexte aus allen nationalen Gewinnerbeiträgen wählen. Pressekontakt: MEDIA CONSULTA Deutschland GmbH, Daniela Rechenberger Tel: +49 30 65 000-373, Fax: +49 30 65 000-329 E-Mail: d.rechenberger@media-consulta.com Original-Content von: Europäische Kommission, übermittelt durch news aktuell

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