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Nordeuropa ist bei ITK stärker als USA und Asien
Weltweite IBM-Studie: Bei e-readiness liegen Dänemark, Schweden und die Niederlande vorne - Deutschland belegt Rang 17

Stuttgart (ots) - In der aktuellen e-readiness-Studie der IBM werden die Fähigkeiten der weltweit 70 wichtigsten Volkswirtschaften beurteilt, Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) einzusetzen. Während Dänemark, Schweden, die Niederlande und Norwegen ganz vorne liegen, folgen die ehemalige Spitzenreiter USA und Hongkong erst auf den Rängen fünf und acht. Deutschland landet auf Rang 17 - drei Plätze schlechter als im Vorjahr. Bewertet wurde die e-readiness eines Staates anhand von rund 100 Kriterien wie etwa Zahl der Internetzugänge, Gesetzgebung oder wie viel die Regierung in ITK-Lösungen investiert.

Auffallend an der weltweiten IBM e-readiness-Studie 2009 ist das besonders gute Abschneiden nordeuropäischer Länder: Dänemark, Schweden, die Niederlande und Norwegen belegen die ersten vier Plätze. Die bisherigen Spitzenreiter USA und Hongkong sind zurückgefallen. Deutschland jedoch konnte sich nicht an der nordeuropäischen Aufholjagd beteiligen und fiel im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze auf Rang 17 zurück.

Positiv aus deutscher Sicht: Deutschland gehört zusammen mit Schweden und asiatischen Ländern zu den führenden Nationen beim Thema Innovation. Bewertet wurde hierfür, wie hoch die Investitionen für Forschung und Entwicklung lagen, wie viele Patente in einem Land angemeldet wurden, und schließlich wie sich dies in neuen Produkten niederschlug, die auf den Markt kamen. Auch bei wirtschaftlichen, kulturellen und gesetzlichen Rahmenbedingungen punktet Deutschland. Weltweit schneidet Deutschland am besten im Bereich e-business ab. So ist hierzulande der Einsatz des Internets für die Bearbeitung von Geschäftsprozessen besonders ausgeprägt. Und auch was die Durchdringung von Breitbandanschlüssen und Internetanwendern betrifft, liegt Deutschland mit Rang elf noch vor den USA und Hongkong.

Wertmutstropfen in Deutschland ist mit Rang 29 das mittelmäßige Abschneiden im öffentlichen Bereich. So können deutsche Bürger deutlich weniger Online-Dienstleistungen von Bundesbehörden nutzen als andere europäische Bürger. Hier ist also der Staat in der Pflicht, stärker in ITK-Lösungen zu investieren, um etwa eine nachhaltige E-Government-Strategie zu etablieren oder den Einsatz von E-Partizipation zur direkten Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungsprozessen zu fördern. Denn die e-readiness-Studie zeigt auch, dass die Deutschen sehr aufgeschlossen gegenüber ITK-Angeboten des Bundes sind und diese - wenn sie denn vorhanden sind - deutlich stärker nutzen als es in anderen Ländern der Fall ist.

Insgesamt hat die Studie ergeben, dass im vergangenen Jahr die globale e-readiness aufgrund der Weltwirtschaftskrise zurückgegangen ist.

Über die e-readiness-Studie

Seit 2000 veröffentlichen die Economist Intelligence Unit und IBM das e-readiness-Ranking der 70 weltweit größten Volkswirtschaften. Dabei ergibt sich die "e-readiness" aus einer ganzen Reihe von Indikatoren und rund 100 Einzelkriterien, unter anderem Konnektivität und technologische Infrastruktur, wirtschaftliches Umfeld, allgemeine Akzeptanz bei Verbrauchern und Unternehmen sowie politische, gesetzliche, kulturelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Der weltweite Mittelwert für e-readiness liegt 2009 bei 6,13 Punkten und sank gegenüber dem Vorjahr um 0,27 Punkte. Bewertet wurden die einzelnen Kriterien mit einem Punktsystem, das von null bis maximal zehn Punkte reicht. Dänemark hat als Spitzenreiter einen Wert von 8,87 erzielt und ist eines der wenigen Länder, die sich gegenüber 2008 steigern konnten. Deutschland erzielte 7,85 Punkte.

Die Studie steht zum Download bereit unter: http://www.presseportal.de/go2/IBM_e-readiness-Studie_2009

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