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IBM Großrecher feiert 45 Jahre Innovation

    Stuttgart (ots) - CeBIT 2009/Hannover - Der IBM Großrechner (Mainframe) feiert dieses Jahr auf der CeBIT seinen 45. Geburtstag. Die Ankündigung des IBM System /360 im Jahr 1964 stellt einen Meilenstein in der Geschichte der Informationstechnologie dar. Das wichtigste Designkriterium des System/360 war die Schaffung eines universellen Rechners für praktisch alle Einsatzgebiete - also ein General Purpose-System. Daher auch der ursprüngliche Name: 360 Grad des vollen Kreises. Dank der Innovationsfähigkeit seiner Entwickler ist der Mainframe seit 45 Jahren eine zentrale Plattform für Verfügbarkeit, Sicherheit, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Unternehmen schätzen zudem die hohe Energieeffizienz und die Flexibilität des Großrechners. Damit kann er einen wichtigen Beitrag für die Dynamisierung von IT-Infrastrukturen leisten.

    Die Ankündigung des IBM System/360 erweiterte die Einsatzmöglichkeiten von Informationstechnologie für Unternehmen maßgeblich und hatte dadurch Auswirkungen auf die meisten Geschäftsprozesse. Die Technologie des IBM Großrechners legte den Grundstein für viele weitere Entwicklungen in der Informationstechnologie, wie zum Beispiel den Boom des PCs in den 80er Jahren, das Wachstum des Internets, elektronische Datenbanken oder auch Transaktionssysteme, die heute die Grundlage zahlreicher Geschäftsmodelle sind.

    Heute vertrauen Kunden zahlreicher Industriezweige auf die Mainframe-Plattform als Basis für ihre wichtigsten Unternehmensdaten und zum sicheren Betrieb ihrer Geschäftstransaktionen. So nutzen die Top 50 der Banken weltweit und 22 der 25 größten Einzelhändler in den USA  Großrechner.  Die Marktakzeptanz  führte dazu, dass das IBM System z seinen Marktanteil in seinem Segment laut IDC verdoppeln konnte.    Ausschlaggebend für die Entscheidung vieler Kunden für den IBM Mainframe sind  die beispiellosen  Virtualisierungsmöglichkeiten unter anderem für Konsolidierungsprojekte. Für Mainframes gibt es Virtualisierung seit 1971 und seitdem findet eine rasante Entwicklung auf diesem Gebiet statt. Verglichen hiermit steht die Virtualisierung in manchen anderen Bereichen noch ganz am Anfang.

    Ursula Wagner, Mainframe Platform Leader IBM Deutschland, erläutert: "Mainframes können in der IT-Infrastruktur von Unternehmen eine zentrale Rolle spielen. Insbesondere die seit Jahrzehnten bewährten Eigenschaften rund um Sicherheit, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit bei hoher Wirtschaftlichkeit haben Großrechner zum Rückgrat der IT in vielen Bereichen gemacht. Moderne Anwendungen, das Web2.0-Umfeld sowie die Entwicklung zu dynamischen und serviceorientierten IT-Infrastrukturen bin hin zu Clouds bringen Stärken von Mainframes neu zur Geltung, da sich über Virtualisierung und Provisioning die vorhandenen Infrastrukturen mit neuen Projekten weiter optimieren lassen."

    Auch in Deutschland kann IBM Mainframe-Neukunden verzeichnen. Hierzu gehört zum Beispiel das Beratungsunternehmen Bearing Point. Die Technologie- und Managementberatung BearingPoint GmbH ist ein wichtiges Cosultingunternehmen in Deutschland und ein weltweit operierender System-Integrator. BearingPoint entschied 2008 in Deutschland einen eigenen Mainframe anzuschaffen, um Entwicklungsaufgaben und Lösungen im Software- und Anwendungsbereich für ihre Mainframe-Kunden effektiver zu realisieren.

    Deutschland spielte bei der Entwicklung der Mainframes von Anfang an eine wichtige Rolle. Im deutschen IBM Entwicklungszentrum in Böblingen entwickeln Experten seit Gründung 1953 Hardware, Betriebssysteme und Steuerungssoftware für Großrechner.

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Hans-Juergen Rehm
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