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Audi optimiert Informations- und Kommunikations-Management mit IBM WebSphere Portal

    Stuttgart (ots) - Stuttgart, 27. November 2007 - IBM gibt heute bekannt, dass die AUDI AG eine umfassende Portalplattform für alle Mitarbeiter basierend auf IBM WebSphere Portal realisiert hat. Das von der IBM Software Group, dem IBM-Entwicklungszentrum in Böblingen und Audi gemeinsam realisierte Portal dient als zentraler, einheitlicher und mehrsprachiger Einstiegspunkt für alle Audi Mitarbeiter weltweit. Das neue Intranet mit Single-Sign-On bildet die Grundlage für Arbeits-, Informations- und Wissensprozesse im Unternehmen.

    Der in Ingolstadt ansässige Automobilhersteller AUDI AG beschäftigt national und international circa 52.500 Mitarbeiter und gehört dem Volkswagen Konzern an. Im Rahmen der IT Strategie  legte Audi den Grundstein für ein neues Mitarbeiterportal, das ursprünglich aus einem reinen Informationsportal (Intranet) bestand. Damit konnte das Ziel erreicht werden, eine durchgängige, zentrale Plattform für Unternehmens-, Geschäfts- und Tätigkeitsprozesse ohne Medienbrüche für alle Mitarbeiter zu schaffen und somit Prozesse schneller, schlanker und schlagkräftiger zu gestalten. Damit adressiert Audi das Spannungsfeld zwischen Mitarbeitern, Prozessen und Technologien und unterstützt durch Internationalisierung, Flexibilisierung, Schaffung neuer Abläufe und Strukturen, digitalisierte Prozesswelten, Automatisierung und Wissensmanagement künftig eine nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens.

    Die Mitarbeiter haben über das Portal Zugriff auf Geschäftsanwendungen, die auf einer personalisierten Arbeitsoberfläche zur Verfügung stehen, sowie auf Informationen aus dem Service-Bereich, wie beispielsweise Urlaubsanträge oder Flugbuchungen.

    "Unser Ziel war es, unseren Mitarbeitern durch die Bereitstellung neuer Technologien und Online-Medien einen komfortablen, schnellen, Web-basierten Zugang zu allen relevanten Dienstleistungen, Informations- und Kommunikationsangeboten zu ermöglichen", erläutert Anton Kramm, Leiter IT Web Solutions bei der AUDI AG. "Mit IBM ist es uns gelungen, dieses Ziel in kurzer Zeit zu erreichen."

    Das Portal dient der AUDI AG heute auch als zentrale Plattform für die Produktionsstandorte und internationale Niederlassungen, auf die jeder Audi Mitarbeiter über einen Browser auf alle Dienste und Informationen zugreifen und die individuellen Arbeitsprozesse komfortabel verwalten kann. Der Mitarbeiter sieht Prozesse personalisiert im Kontext der einzelnen Schritte und über personalisierte Portlets für ihn notwendige Informationen. Jede Anwendung, die über Single-Sign-On verfügt, kann über die Portletts geöffent werden, so dass jeder Mitarbeiter ein Portal mit entsprechenden Links, die seiner Rolle entsprechen, erhält. Nach der Implementierung der Portaltechnologie wurde die Administration und Bearbeitung der Seiten  von der IT in die Fachbereiche verlagert. Die Inhalte werden derzeit von rund 1.200 zugangsberechtigten Redakteuren dezentral gepflegt. Die Pflege der Hauptstartseiten erfolgt durch die interne Unternehmenskommunikation.

    Mithilfe von IBM WebSphere Portal gelang Audi nicht nur ein einfacher, pragmatischer und schneller Start in ein Portal. Auch die administrativen Prozesse wurden optimiert: So konnten die Intranetseiten von zuvor 240.000 HTML-Seiten auf 40.000 Seiten bei gleichwertigem Inhalt reduziert werden. Ebenfalls ist die Zahl der Anwendungen durch den Einsatz von Standardlösungen, wie zum Beispiel Content Management Systemen und Dokumenten Management Systemen, reduziert. Letztendlich wurde auch eine Konsolidierung auf Hardware-Seite erreicht, da viele Server eingespart werden konnten.

    Im Rahmen der kontinuierlichen Anpassung der Portal-Strategie verfolgt Audi im nächsten Schritt die Entwicklung von Prozess-Portalen und die Integration neuer Funktionen, wie beispielsweise Collaboration Services und Wissensstrukturierung.

    "Mit dem neuen Mitarbeiterportal verfügt Audi heute über eine flexible Informations- und Kommunikationsplattform für die Integration sämtlicher Geschäftsprozesse unabhängig von der jeweiligen Anwendungsplattform", so Sebastian Krause, Vice President, Software Group, IBM Deutschland. "Dadurch optimiert das Unternehmen die Arbeits-, Informations- und Wissensprozesse, die für die beschleunigten Marktanforderungen heute unabdingbar sind."

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