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4. Altenbericht zum Thema "Hochaltrige und Demenz" analysiert die Situation von Patienten mit Hirnleistungsstörungen

Karlsruhe (ots) - Der vierte Altenbericht wertet u.a. den Gingko-biloba-Extrakt (EGb 761) als gut dokumentiert und wirksam zur Behandlung der Alzheimerkrankheit und anderer Störungen der Hirnleistung. Diesen Erkrankungen widmet die Schrift besondere Aufmerksamkeit, denn mit der steigenden Zahl alter Menschen erhöht sich auch die Zahl von Patienten mit Hirnleistungsstörungen. Unter dem Titel "Risiken, Lebensqualität und Versorgung Hochaltriger - unter besonderer Berücksichtigung demenzieller Erkrankungen" dokumentiert der Bericht die "Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland". Diesen stellte Frau Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im April der Öffentlichkeit vor. Bei dem mehr als 350 Seiten umfassenen Schriftwerk handelt es sich insofern um ein Novum, als dass darin erstmals die Lebenssituation der über 80-Jährigen untersucht wird - eine Altersgruppe, deren Anteil an der Gesamtbevölkerung von Jahr zu Jahr zunimmt. Derzeit gibt es rund 2,9 Millionen Bundesbürger im Alter von 80 und darüber, in zwanzig Jahren werden es bereits rund 5,1 Millionen sein. Die Bevölkerungspyramide, die widerspiegelt, wie sich eine Gesellschaft altersmäßig zusammensetzt, hat sich innerhalb eines Jahrhunderts vollkommen verändert: Im Jahr 1950 gab es noch rund doppelt so viele Menschen unter 20 wie über 59 Jahren. Bis zum Jahr 2050 wird sich dieses Verhältnis genau umgekehrt haben. Die enorme Zunahme so genannter "Hochaltriger" bedeutet einen Wandel innerhalb der Gesellschaft, der nach den Worten von Bundesministerin Bergmann einer "schleichenden Revolution gleichkommt". "Alle Lebensphasen sind gleichwertig..." "...eine Geringschätzung des Alters und der Hochaltrigkeit", so Bundesministerin Bergmann weiter, "darf es nicht geben". In allen Lebensabschnitten soll es Menschen möglich sein, ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Das ist eine Aufgabe, auf die sich unsere Gesellschaft einstellen muss und die nicht nur die Medizin und öffentliche Einrichtungen, sondern jeden Einzelnen betrifft. Ein "neues Bild vom Alter" muss entworfen werden, so fordert die Bundesregierung in ihrer offiziellen Stellungnahme zum Altenbericht. Das beeinhaltet nicht nur neue medizinische, sondern auch neue soziale Herausforderungen. Um diese zu erfüllen, bedarf es zunächst einer realistischen Wahrnehmung der Erscheinungen des hohen Alters. Dies war das Ziel des vierten Altenberichts: Einen genauen Blick auf die derzeitige Situation der Hochaltrigen zu werfen; allen voran jener, die an der Alzheimerkrankheit und anderen Störungen der Hirnleistung leiden. Die Lebensumstände dieser Menschen zu beleuchten, ist insofern so bedeutsam, als dass deren Zahl beständig zunimmt. Bei den über 80-Jährigen ist heute jeder fünfte ein Demenzpatient, bei den über 90-Jährigen bereits jeder dritte. Hirnleistungsstörungen nehmen zu Nach aktuellen Schätzungen haben zwischen Flensburg und Garmisch über 900.000 Menschen eine Hirnleistungsstörung, zwei Drittel davon die Alzheimerkrankheit. Diese schon jetzt beachtliche Zahl wird sich bis zum Jahr 2050 auf mehr als zwei Millionen erhöhen. Angesichts dessen wird verständlich, warum sich der vierte Altenbericht so ausführlich mit Störungen der Hirnleistung befasst - nicht nur in medizinischer, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Die Welt eines Patienten mit Alzheimer oder anderen Hirnleistungsstörungen in allen ihren Facetten darstellen, von seinen Symptomen und alltäglichen Problemen bis hin zu seiner Betreuung und Behandlung, dies war das Anliegen. Antidementiva: die wirksamste Therapie Im Spektrum der Behandlungsansätze wird der Gabe von Medikamenten gegen Hirnleistungsstörungen die größte Bedeutung zugemessen. Diese Arzneimittel, so genannte Antidementiva (von anti, gegen und dementia, Hirnleistungsstörung) bewertet der Altenbericht als "aktuell wirksamste Therapie". Entsprechend sei deren "Verfügbarkeit sicherzustellen". Alzheimer und andere Demenzkrankheiten sind zwar bislang nicht heilbar, dennoch darf nicht auf eine Behandlung verzichtet werden. Eine Nichtbehandlung, so meint der Altenbericht, sei "keinesfalls zu vertreten". Schließlich haben, wie weiter zu lesen steht, eine Reihe von Medikamenten eine wissenschaftlich belegte gute Wirksamkeit bei Hirnleistungen. Ihre Anwendung führt bei den Patienten "zu einer längeren Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Gehirns und der Fähigkeit, den Alltag zu bewältigen". Somit tragen diese Arzneimittel wirksam dazu bei, die kostenintensive Versorgung in einem Pflegeheim hinauszuzögern. Nicht nur die persönliche Selbstbestimmung der Demenzkranken bleibt so länger erhalten, auch die Belastungen für die Betreuenden - in der Regel die Angehörigen - werden reduziert. Zu den nach Ansicht der Sachverständigenkommission positiv bewerteten Antidementiva gehören Donepezil, Galantamin, Ginkgo-biloba-Extrakt (EGb 761), Memantine, Rivastigmin und Tacrin. Zu diesen sechs Stoffen liegen neuere Studien vor, welche "die staatlich geforderten Maßgaben erfüllt" haben. Gute Referenzen für den Ginkgo-biloba-Extrakt (EGb 761) Unter den Extrakten aus Blättern des Baumes Ginkgo biloba findet nur jenes "in der definierten Zusammensetzung von EGb 761" Erwähnung. Denn zu diesem Spezialextrakt existieren wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit - sowohl bei der Alzheimerkrankheit wie bei anderen Hirnleistungsstörungen. Darauf wird im Altenbericht ausdrücklich verwiesen: "Für Ginkgo biloba existieren nur in einer definierten Zusammensetzung (EGb 761) methodisch aktuelle Studien mit positivem Wirksamkeitsnachweis". Damit erhält der pflanzliche Ginkgo-biloba-Extrakt (EGb 761) den gleichen Stellenwert wie Antidementiva mit chemischen Wirkstoffen. "Diese Einschätzung der Fachgesellschaften" wird laut Altenbericht auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) "gestützt". So ist der Ginkgo-Spezialextrakt auch in den Entwürfen zur Positivliste, in der alle erstattungsfähigen Arzneimittel aufgeführt sind, vertreten. Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie die Stellungnahme der Bundesregierung zum Bericht der Sachverständigenkommission für den 4. Altenbericht "Risiken, Lebensqualität und Versorgung Hochaltriger unter besonderer Berücksichtigung demenzieller Erkrankungen" http://www.bmfsfj.de/top/sonstige/Aktuelles/ix4748_27124.htm?script Hier finden Sie ebenfalls eine Pressemitteilung des Ministeriums: http://www.bmfsfj.de/top/liste/Presse/Pressemitteilungen/ix4751_press e.htm?view=listFrameset&Thema=+&script ots Originaltext: Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel GmbH & Co. Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel GmbH & Co. Kommunikation und Neue Medien Otto Ahlmann Willmar-Schwabe-Str. 4 76227 Karlsruhe Fax (0721) 4005 - 760 info@schwabe.de Weitere Informationen finden Sie unter www.schwabe.de Original-Content von: Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, übermittelt durch news aktuell

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