SR Saarländischer Rundfunk

ARD-Quotenhoch bei der Tour de France

    Saarbrücken (ots) -

    Ob Live oder nach der Tagesschau: jeweils vier Millionen Zuschauer

    Das Duell Armstrong-Ullrich zieht die Massen in ihren Bann! Die
entscheidende Rennphase bei der 10. Etappe mit dem mythischen
Schlussanstieg nach L'Alpe d'Huez verfolgten knapp vier Millionen
Zuschauer. Das entspricht einem Marktanteil von über 41 Prozent.
"Dieses hohe Interesse über mehr als anderthalb Stunden Sendezeit ist
für mich ein Beweis dafür, dass die Attraktivität des Radsports im
Fernsehen ungebrochen ist und dass wir in ARD-Das Erste die richtige
Mischung von aktuellem Sport und Frankreich-Präsentation bieten",
bewertete ARD-Tour-Teamchef Werner Zimmer in Chamrousse vor dem
ersten Ruhetag - für alle Tour-Teilnehmer ein Reisetag über 600 km -
das bisherige Echo auf die Übertragungen, Nachrichtenfilme und
Magazin-Beiträge.
    
    Nachmittags verfolgen zwischen zwei und vier Millionen Zuschauer
die Live- Übertragungen im Ersten. Das entspricht im Durchschnitt
Marktanteilen von 25 bis über 30 Prozent. Auch die tägliche
Zusammenfassung der Etappenberichte nach der 20.00 Uhr-Tagesschau
locken jeweils über vier Millionen vor die Bildschirme. In den
Anrufen, E-Mails und Faxen, die täglich zu Hunderten in der
Zuschauer-Redaktion in Saarbrücken ankommen, wird die Qualität der
Sendungen, für die Gabi Bohr (Saarländischer Rundfunk) verantwortlich
ist, und die Kompetenz der Kommentatoren und Moderatoren - Hagen
Boßdorf, Jürgen Emig und Herbert Watterott - sowie der Experten Rudi
Altig und Marcel Wüst gelobt. "Ich glaube, dass wir im Laufe der
Jahre einen hohen Qualitätsstandard in unseren Übertragungen erreicht
haben und mit unserer Präsentation von Radsport beispielhaft geworden
sind", sagte der stellvertretende Intendant des federführenden
Saarländischen Rundfunks, Werner Zimmer. Insgesamt gehören dem
ARD-Team 60 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von fast allen
Landesrundfunkanstalten an.
    
    Zu der Erfolgsbilanz der ARD nach 11 Tour-Etappen gehören auch die
Radiosendungen und das Internet-Angebot. Auch hier ist der Zweikampf
Armstrong-Ullrich ein großes Thema.
    
    Bis zu 40 verschiedene Beiträge und Live-Reportagen liefert das
ARD-Hörfunk-Team täglich von den jeweiligen Tour-Etappenorten. "Die
erste Alpenetappe nach Alpe d'Huez war bisher der Renner bei den
Live-Abrufen", erklärte Roman Bonnaire, Programmchef Hörfunk
(Saarländischer Rundfunk). "Unsere Reporter kamen kaum zum Luftholen,
sie wurden fast pausenlos von den Landesrundfunkanstalten der ARD
abgerufen."
    
    Insgesamt ist das Interesse der Radiowellen größer als im Vorjahr.
Neben der Live-Berichterstattung ist die Nachfrage nach den
Randthemen der Tour de France weiter gewachsen. Ob Land und Leute,
Küche und Keller, kaum etwas wird ausgelassen.
    
    Das Online-Angebot ardtour.de ist mit über 15 Millionen
Seitenabrufen bereits auf Rekordkurs. Auch hier wird die Mischung von
Etappen-Ticker und Rundumservice im Internet von den Nutzern
hervorgehoben und schon als "echte Alternative zum ARD-Fernsehen"
angesehen.
    
    
ots Originaltext: Saarländischer Rundfunk
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