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MADIT-CRT-Studie zeigt, dass frauen von CRT-D einen signifikant grösseren nutzen haben als männer

NATICK, Massachusetts und NICE, Frankreich, June 18, 2010 (ots/PRNewswire) -- Boston Scientific Corporation hat heute die Ergebnisse einer Subanalyse der MADIT-CRT-Studie bekannt gegeben, in der sich zeigte, dass Frauen von einem Defibrillator zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT-D) einen grösseren klinischen Nutzen als Männer haben. Dieses Resultat wurde von Dr. Jonathan Steinberg, Leiter der Kardiologie und Direktor des Al-Sabah Arrythmia Institute am St. Luke's-Roosevelt Hospital Center in New York, im Rahmen des 17. Cardiostim World Congress in Nizza, Frankreich vorgestellt.

Der Subanalyse zufolge profitierten Männer und Frauen in starkem Masse von einer Resynchronisationstherapie. Jedoch kam es bei Frauen zu einer 70-prozentigen Reduktion von Vorfällen im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz im Vergleich zu einer 35-prozentigen Reduktion bei Männern. Darüber hinaus erwies die Analyse, dass die Mortalität aller Ursachen bei Frauen mit asymptomatischer bis leichter Herzinsuffizienz um 72 Prozent sank.

"Es gibt eine Reihe von Faktoren, die erklären, warum Frauen in stärkerem Masse als Männer profitieren", erklärte Dr. Arthur Moss, Professor für Medizin am medizinischen Zentrum der Universität Rochester und Hauptuntersuchungsleiter der MADIT-CRT-Studie. "CRT-D-Therapie dient einer Verbesserung der Gesamtpumpleistung des Herzens, und bei Frauen besteht eine grössere Wahrscheinlichkeit, eine nicht-ischämische Herzerkrankung zu entwickeln, die in der Regel das gesamte Herz und nicht nur eine einzelne Region in Mitleidenschaft zieht und die eine reduzierte Pumpleistung, abnormalen Herzrhythmus und Störungen des elektrischen Systems des Herzens bewirkt. Bei Männern sind ischämische Herzkrankheiten oder koronare Arterienkrankheiten eher wahrscheinlich, die oft nur einen lokal begrenzten Bereich des Herzens betreffen."

"Diese Befunde sind deswegen bemerkenswert, weil CRT-D-Therapie bei gleichem Grad einer Herzinsuffienz bei Frauen traditionell seltener als bei Männern eingesetzt wurde," so Dr. Kenneth Stein, medizinischer Leiter der Abteilung Cardiology, Rhythm and Vascular' von Boston Scientific. "Boston Scientific ist der Überzeugung, dass alle Patienten unabhängig vom Geschlecht gleichen Zugang zu hochqualitativer kardiovaskulärer Versorgung haben sollten. Wir glauben, dass diese Befunde dazu beitragen werden, dass die Unterschiede zwischen Männern und Frauen reduziert werden können."

MADIT-CRT ist mit über 1.800 Patienten in 110 Zentren die weltweit grösste randomisierte Studie mit Patienten der NYHA-Klassen I und II[1]. Die Resultate der MADIT-CRT-Studie wurden in der Oktoberausgabe 2009 des New England Journal of Medicine veröffentlicht. Der Antrag auf Zulassung einer erweiterten Indikation der CRT-Ds von Boston Scientific auf Hochrisikopatienten[2] der NYHA-Klassen I und II mit Linksschenkelblock liegt derzeit der U.S. Food and Drug Administration vor.

Boston Scientific ist weltweit in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung medizinischer Geräte tätig, die über ein breites Spektrum interventionsmedizinischer Fachbereiche Anwendung finden. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bostonscientific.com.

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[1] Die klinische "New York Heart Association"- Klassifikation für Patienten mit Herzinsuffizienz teilt Patienten abhängig vom Grad der Symptome und den funktionalen Einschränkungen in die Klassen I-II-III-IV ein, von asymptomatisch bis bettlägrig. MADIT-CRT-Patienten sind asymptomatisch oder leicht symptomatisch, d.h. sie fallen in die NYHA-Klasse I (ischämisch) und II (ischämisch und nicht-ischämisch ).

[2] Hohes Risiko ist definiert als QRS-Dauer grösser/gleich 130 Millisekunden mit linksventrikulärer Ejektionsfraktion kleiner/gleich 30% und Linksschenkelblock (LBBB). Bei LBBB handelt es sich um eine Kondition, bei der die linksventrikuläre Aktivierung verzögert ist. Dies hat zur Folge, dass Teile des linken Ventrikels später als der Rest des linken Ventrikels und das rechte Ventrikel kontrahieren, wodurch die Pumpleistungs des Herzens eingeschränkt wird.

KONTAKT: Dr. med. Mathias Bosch Manager Health Economics / Public Affairs, Germany Tel.: +49-170-78-28-557 BoschM@bsci.com

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