Boston Scientific Corporation

Die ergebnisse der MADIT-CRT-studie liefern klinische beweise dafür, dass eine kardiale resynchronisations-therapie eine progression der herzinsuffizienz signifikant verlangsamt

Natick, Massachusetts und Barcelona (ots/PRNewswire) - - Ergebnisse der richtungweisenden Studie wurden im New England Journal of Medicine veröffentlicht und auf dem ESC-Kongress präsentiert

Boston Scientific Corporation (NYSE: BSX) hat heute die endgültigen Ergebnisse der richtungweisenden Studie MADIT-CRT bekannt gegeben, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht und in einer Hot-Line-Veranstaltung auf dem Kongress der europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Barcelona präsentiert wurden.

Die Daten von MADIT-CRT wurden von Professor Dr. Arthur Moss, Medizinisches Zentrum der Universität Rochester, USA, und Untersuchungsleiter der Studie, vorgestellt. Der primäre Endpunkt zeigte, dass die Defibrillatoren zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT-Ds) von Boston Scientific im Vergleich zu Standard-ICDs (implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren) mit einer 34-prozentigen Reduktion des Risikos für Todesfälle jeglicher Ursache und für Vorfälle im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz bei asymptomatischen und leicht symptomatischen Patienten mit Herzinsuffizienz (NYHA-Klassen I und II) in Verbindung gebracht werden können (p=0.001).

Darüber hinaus zeigten die MADIT-CRT-Daten, dass...:

- Eine CRT-D-Therapie das relative Risiko von Vorfällen im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz gegenüber einer ICD-Therapie um 41 Prozent verringerte (p< 0.001).

- Patienten, die eine CRT-D-Therapie erhielten, nach einem Jahr eine Verbesserung der linksventrikulären Ejektionsfraktion um 11% aufwiesen, verglichen mit einer Verbesserung von 3% bei Patienten, die mit ICDs behandelt wurden.

"Das MADIT-CRT-Studienkomitee erwartete, dass der Nutzen für die CRT-D-Therapiegruppe von einer Reduzierung kardialer Ereignisse bestimmt würde. Die Daten bestätigen diese Annahme eindrucksvoll", so Dr. Moss. "Ausserdem bietet eine CRT-D-Therapie sowohl für ischämische als auch für nicht-ischämische[1] Patienten die gleichen Vorteile. Die Daten der MADIT-CRT-Studie sind überzeugend und tragen dazu bei, eine Lücke in unserem Verständnis von Herzinsuffizienz der Klassen I und II zu schliessen."

"Die Veröffentlichung des Manuskripts durch das New England Journal of Medicine und die Präsentation der MADIT-CRT-Daten im Rahmen des ESC-Kongresses unterstreichen die Bedeutung dieser Studie, die klar zeigt, dass eine CRT-D-Therapie die Progression der Herzinsuffizienz verlangsamt, wodurch der Eintritt weiterer, ernsthafterer und potenziell lebensbedrohlicher Erkrankungen verzögert wird," meint Fred Colen, Präsident von Boston Scientific Cardiac Rhythm Management. "Wir freuen uns darauf, auf Basis dieser soliden Ergebnisse im Zuge des Antrags auf eine erweiterte Indikation unserer CRT-D-Geräte mit der FDA zusammenzuarbeiten."

MADIT-CRT ist mit über 1800 Patienten in 110 Zentren und 14 Ländern die weltweit grösste randomisierte Studie mit Patienten der NYHA-Klassen I und II. Ungefähr 60 Prozent* aller Herzinsuffizienz-Patienten in der Europäischen Union fallen in die Klassen I und II. Annähernd 22 Millionen Menschen leiden derzeit weltweit an einer Form der Herzinsuffizienz.

MADIT-CRT ist für Boston Scientific eine wichtige Fortführung seiner exklusiven Förderung bahnbrechender klinischer Studien, mit denen Neuland betreten wurde und die zu einer Verbesserung der Behandlungschancen von kardialen Hochrisikopatienten in aller Welt beitragen. Die Indikation für diese lebenserhaltende Therapie wurde bei der Mehrzahl der Patienten, die ICD oder CRT-D erhalten, im Rahmen einer Studie[2] gestellt, die von Boston Scientific oder seinen Vorgängerunternehmen durchgeführt wurde.

Boston Scientific ist global in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung medizinischer Geräte über ein breites Spektrum interventionsmedizinischer Fachbereiche hinweg tätig. Um mehr Informationen zu erhalten, besuchen Sie bitte: www.bostonscientific.com.

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[1] Ischämische Patienten leiden an koronaren Arterienerkrankungen (CAD).

[2] Studien umfassen MADIT, MADIT-II, CONTAK-CD und COMPANION.

* Einschliesslich Italien, Frankreich, Grossbritannien, Deutschland, Spanien

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