Bayer HealthCare Deutschland

Neue Erkenntnisse: Erkältungswetter abhängig vom eigenen Empfinden
Interview mit dem Biometeorologen Professor Dr. Andreas Matzarakis, Meteorologisches Institut der Universität Freiburg

Leverkusen (ots) - Ob es typisches Erkältungswetter gibt und welche Faktoren Erkältungsinfektionen wie stark beeinflussen, war lange unklar. Eine wissenschaftliche Analyse von Professor Dr. Andreas Matzarakis, Freiburg und Professor Dr. Panagiotis Nastos, Athen hat jetzt erstmals gezeigt, dass die gefühlte Temperatur, die Lufttemperatur und der Taupunkt statistisch signifikanten Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit haben, eine Erkältung zu entwickeln. Professor Matzarakis erläutert die Zusammenhänge.

Wie sieht typisches Erkältungswetter aus?

Zu 100 Prozent kann man das Erkältungswetter nicht beschreiben. Prinzipiell ist es allerdings verbunden mit tiefen Temperaturen und nassen Bedingungen, zum Beispiel Regen. Erkältungswetter wird nicht nur von den aktuell herrschenden Wetterbedingungen bestimmt, sondern auch dadurch, wie stark sich Temperatur, Nässe und Wind verändern. Erkältungswetter kann zu jeder Jahreszeit auftreten, am häufigsten aber in der kalten Jahreszeit.

Welche Faktoren haben einen statistisch signifikanten Einfluss darauf, eine Erkältung zu bekommen? Nicht nur ein Faktor oder eine Größe. Der Mensch tauscht ständig Energie und Wärme mit seiner Umgebung aus. Somit spielen alle Größen, die dabei involviert sind auch beim Erkältungswetter eine Rolle. Hier sind zu nennen Lufttemperatur, Feuchte und Nässe, Wind und Sonnenstrahlung, aber auch der Luftdruck. Von den einfachen Größen dominieren in der Analyse der statistischen Signifikanz die Temperatur und dann die Feuchte- beziehungsweise Nässeverhältnisse. Allerdings gibt es mit der gefühlten Temperatur eine komplexe Größe, die den größten Zusammenhang zeigt.

Warum hat gerade die gefühlte Temperatur den größten Einfluss?

Die gefühlte Temperatur basiert auf dem Energie-, beziehungsweise Wärmeaustausch des Menschen mit seiner Umgebung. Sie berücksichtigt neben der Lufttemperatur auch die Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit, Sonnen- und Wärmestrahlung und - ganz entscheidend - den Aktivitätsgrad, also ob sich jemand bewegt und wie er bekleidet ist. Außerdem fließen Körpergröße, Gewicht und Alter in die gefühlte Temperatur ein. Berechnet wird diese komplexe Größe nach dem Klima-Michel-Modell des Deutschen Wetterdienstes, das das thermische Empfinden eines etwa 35jährigen Mannes, cirka 1,75 Meter groß und 75 Kilogramm schwer zugrunde legt.

Wie kann eine Person ihr Temperaturempfinden beeinflussen?

Das Temperaturempfinden kann zum Beispiel durch geeignete Kleidung maßgeblich beeinflusst werden. Abhärtung und Wetteranpassung sind die zwei Möglichkeiten, um das Erkältungsrisiko zu minimieren. Wie schon erwähnt, ist allerdings Wetter nicht der einzige Faktor. Der Kontakt mit Erkältungserregern und ein permanentes Wechseln von unterschiedlichen Klimaten (Innen und Außen) sind ebenfalls bedeutende Faktoren.

Weitere Informationen unter www.erkaeltung-online.de

Bayer Vital ist die deutsche Vertriebsgesellschaft der Bayer HealthCare AG. Sie konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern. Mehr über Bayer Vital steht im Internet: www.bayervital.de

Hinweis für die Redaktionen:

Fotos zu diesem Thema erhalten Sie auf Anfrage oder direkt aus dem Internet unter www.erkaeltung-onlinen.de oder www.viva.vita.bayerhealthcare.de zum Downloaden.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Pressekontakt:

Ihr Ansprechpartner:
Jutta Schulze, Tel. 02203-568 218, Fax: 02203-568 337
E-Mail: jutta.schulze@bayerhealthcare.com

Original-Content von: Bayer HealthCare Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Bayer HealthCare Deutschland

Das könnte Sie auch interessieren: