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PREMIERE WORLD Formel 1
"Villeneuve hat in Monza recht gehabt, sich dem Überholverbot nicht anzuschließen!"
PREMIERE WORLD-Experte Marc Surer bezieht Stellung für den BAR-Honda-Piloten

München (ots) - Villeneuve hat in Monza richtig gehandelt, Indianapolis ist notwendig und Häkkinen sollte besser sofort aufhören. Ex-Formel 1-Fahrer und PREMIERE WORLD-Experte Marc Surer bezog vor dem Großen Preis der USA in Indianapolis (28. bis 30. September, PREMIERE WORLD überträgt an allen drei Tagen live) in einem PREMIERE WORLD-Interview Stellung zu den derzeit interessantesten Fragen des Formel 1-Zirkus. Ausdrücklich in Schutz nahm Marc Surer dabei den BAR-Honda-Star Jacques Villeneuve, der seit Monza als Buhmann dasteht. Der Kanadier hatte den Vorschlag von Michael Schumacher abgelehnt, beim Großen Preis von Italien bis nach der ersten Schikane nicht zu überholen: "Bereits vor einem Jahr gab es die Diskussion, in Monza vor der ersten Schikane ein generelles Überholverbot zu erlassen. Das wurde damals abgelehnt. Was passiert ist, wissen wir ja noch alle: Gekracht hat es in der zweiten Schikane. Wo soll das hinführen? Ich finde, Villeneuve hat in Monza absolut recht gehabt, sich nicht zu einem vorsichtigen Start überreden zu lassen." Während vielerorts vom "Grand Prix der Angst" gesprochen wird und die Diskussionen um mögliche Fahrer-Boykotts nicht abreißen, ist für Marc Surer die Durchführung und Teilnahme des USA-Grand Prix dagegen unumgänglich: "Ich finde es notwendig, dass in Indianapolis gefahren wird. Die Terroristen, die für die schrecklichen Anschläge verantwortlich sind, dürfen nicht die Genugtuung bekommen, dass sie tatsächlich die Welt verändern können." Schleierhaft ist dem ehemaligen Formel 1-Fahrer, der zwischen 1979 und 1986 insgesamt 82 Grand Prix-Rennen bestritt, auch die Tatsache, dass manche Piloten nicht in die USA reisen wollten: "Für mich ist es unverständlich, dass man jetzt plötzlich politische Vorkommnisse als Grund nimmt, um irgendwo nicht anzutreten. Interessant wäre, wie der eine oder andere Fahrer reagiert hätte, wenn die Weltmeisterschaft noch nicht entschieden wäre. Ich weiß nicht, ob es dann überhaupt irgendeine Diskussion gegeben hätte, in Indianapolis zu starten oder nicht zu starten." Auf Unverständnis stößt der Rückzug in Raten von McLaren-Mercedes-Star Mika Häkkinen: "Es gibt für einen Fahrer, der zurückgetreten ist, nur zwei Möglichkeiten. Entweder sollte er sofort aufhören oder noch bis zum Ende der Saison weiterfahren um zu beweisen, dass er nicht zurücktritt, weil er zu langsam ist. Letzteres muss ein Mika Häkkinen als zweifacher Weltmeister aber sicherlich niemandem mehr beweisen. Einfach den Vertrag zu erfüllen, ist für ihn und das Team schlecht. Ich fände es toll, wenn Alexander Wurz die beiden letzten Rennen fahren dürfte, weil er mit seiner Motivation mit Sicherheit einen besseren Job machen würde als Mika das zur Zeit tut." ots Originaltext: PREMIERE WORLD Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen: Emanuel Hugl PREMIERE WORLD Sport-PR Tel.: 089/9958-6371 Fax: 089/9958-6369 Original-Content von: Sky Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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