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Stuttgarts Gentner nach Sieg im Kellerduell: "vielleicht das schlechteste Spiel seit Ewigkeiten"

Unterföhring (ots) - Unterföhring, 22.März 2014. Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 26.Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Christian Gentner (VfB Stuttgart)...

...über den Sieg im Abstiegskampf: "Unfassbar, unbeschreiblich eigentlich. Wir haben die letzten Wochen ein paar gute Spiele gemacht und heute vielleicht das schlechteste seit Ewigkeiten. Wir waren total verunsichert, man hat die Angst gespürt, das ganze Spiel über. Trotz allem haben wir uns den Sieg erarbeitet und das ist das was zählt."

...auf die Frage, wie das Selbstvertrauen zurück kam: "Wenn man das Spiel nüchtern betrachtet, kam es gar nicht zurück. Du hast irgendwo vielleicht die Angst zu gewinnen, weil es so oft schon schiefging die letzten Wochen. Jetzt haben wir es überstanden. Ich bin mir sicher, dass uns das einen Schub geben wird. Für das Selbstvertrauen extrem wichtig."

Huub Stevens (Trainer Hamburg): Wir haben jetzt noch acht Endspiele und so muss man auch rangehen. Jedes Spiel für sich ist ein Finale. Natürlich helfen uns diese drei Punkte, aber wir haben noch einen langen Weg zu gehen."

Rene Adler (Hamburger SV): "Der Knackpunkt war der Platzverweis. Da macht keiner Hakan [Calhanoglu] einen Vorwurf, er hat schon genug Spiele für uns entschieden. Es war ein sehr taktisch geprägtes Spiel, wo keiner einen Fehler machen wollte und in der ersten Halbzeit eigentlich nur wir gespielt haben. Da sieht man, was so ein Platzverweis im Spielverlauf bewirkt. Stuttgart kam ins Spiel und dann hat ein individueller Fehler das Spiel entschieden.

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern): "Die Leute vergessen, dass wir heute gegen Mainz, einen sehr starken Gegner gespielt und gewonnen haben. Wenn wir zwei Spiele hintereinander gewinnen, denken alle, dass es leicht geht und die Gegner nicht gut genug sind. Aber das Gegenteil ist der Fall. Heute bin ich einfach nur zufrieden, dass wir gegen den Gegner, der einer der stärksten in der Saison war, gewonnen haben. Jetzt fehlt uns nur noch ein Sieg. Wir haben es selbst in der Hand in Berlin, in der Hauptstadt, Meister zu werden."

Jerome Boateng (FC Bayern München): "Das Wichtigste ist, dass wir heute gewonnen haben und einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft gemacht haben. Es wäre natürlich wunderschön wenn ich mit Bayern in Berlin, wo alles angefangen hat, Meister werden könnte. Deswegen freue ich mich, dass wir heute die Vorarbeit geleistet haben."

Robert Lewandowski (Borussia Dortmund) über die unzufriedenen Fans nach der Heimniederlage gegen St. Petersburg: "Wir haben zwei Mal in Folge verloren, gegen Mönchengladbach und Zenit - das war zu viel für Dortmund. Wir mussten heute gewinnen und das müssen wir am Dienstag auch."

Ron-Robert Zieler (Hannover 96): "Die erste Halbzeit war ganz ordentlich, würde ich sagen, mehr aber auch nicht. Wenn man gegen Dortmund spielt, reicht es eben nicht ein bisschen mitzuspielen. Wir hatten einen Ticken zu viel Respekt vor den Dortmundern, da muss insgesamt von uns ein bisschen mehr kommen."

Nikolce Noveski (FSV Mainz 05): "Wir sind enorm viel gelaufen, haben sehr aggressiv gespielt. Schade, dass uns kein Tor gelungen ist, sonst wäre vielleicht noch mehr drin gewesen."

Mirko Boland (Eintracht Braunschweig): "Schalke hat uns fast über das ganze Spiel dominiert. Dann schalten sie einen Schritt zurück, wir haben die Chance zum Ausgleich. So ein Tor muss man dann auch mal machen."

Jens Keller (Trainer FC Schalke 04) über das anstehende Derby gegen Borussia Dortmund: "Das wird ein Kampfspiel, die Emotionen werden da sein. Wenn man das größte Derby in Deutschland spielen kann - das wird eine Freude für uns alle sein."

Tobias Werner (FC Augsburg): Ein bisschen ärgere ich mich über die letzte Spielminute, da war vielleicht sogar noch der Sieg möglich. Über mich und die Mannschaft freue ich mich. Wir sind in unglaublicher Form. Es ist nicht selbstverständlich in Wolfsburg einen Punkt mitzunehmen."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Das zieht sich bei uns wie ein roter Faden durch: Im Vergleich zu den Topmannschaften haben wir 10 bis 15 Tore zu wenig. Das liegt daran, dass wir uns schwer tun, Torchancen zu kreieren. Man trainiert es zwar jeden Tag, aber im Spiel ist es dann doch wieder etwas Anderes, weil der Gegner gut organisiert ist."

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