Heynckes deutet Karriereende an: "So kann man sich beruhigt zurücklehnen" - Fink schimpft wie ein Rohrspatz: "Gespielt wie eine A-Jugendmannschaft"

Unterföhring (ots) - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 23.Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern)...

...über sein Jubiläum: "In der Bundesliga werden es, wie ich nachlesen, konnte, 1012 Spiele sein. Ich denke: Dann kann man sich auch ein bisschen beruhigt zurücklehnen."

...über den 6:1-Sieg gegen Werder Bremen: "In den ersten 20 Minuten war es nicht so einfach, weil das eine neu zusammengestellte Mannschaft war. Man hat gesehen, dass das ein bisschen Zeit benötigt hat. Dann sind die Spieler, die in den letzten Wochen nicht so viel Spielpraxis gehabt haben, das Spiel souverän angegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel beherrscht. Was uns so ein bisschen ärgert, ist, dass wir einen Gegentreffer hinnehmen mussten. Das war nicht im Kalkül. In der Halbzeit haben wir uns gesagt: zu Null spielen ist wichtig. Aber das können wir auch noch verschmerzen."

...über die Auswechslung von Javi Martinez: "Das war eine Vorsichtsmaßnahme. Javi hatte leichte Adduktorenprobleme. Am Montag wird er wieder mit der Mannschaft trainieren können."

...über das bevorstehende Pokalspiel gegen Borussia Dortmund: "Das wird ein echter Schlager. Borussia Dortmund ist Meister und Pokalsieger, wir sind die dominierende Mannschaft in dieser Saison. Es wird sicher eng werden, da es zwei Topmannschaften sind. Aber ich bin zuversichtlich, dass auch ein Sieg im Bereich des Möglichen ist, da wir top drauf sind und eine sehr homogene Mannschaft haben und viele Alternativen."

Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen) nach dem Spiel: "Wir können mit so einem Spiel nicht zufrieden sein, das ist vollkommen klar. Die Aufgabe wäre so oder so schwer gewesen, aber sie ist durch die Situation mit zehn Mann noch schwieriger geworden. Wir wissen, dass wir gegen eine Mannschaft gespielt haben, die mächtig viel Selbstvertrauen hat und wir nicht davon gestrotzt haben. Bayern ist in der Form schwer zu bezwingen und schwer zu kontrollieren. Sie haben es hervorragend gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir es mit zehn Mann ganz gut gemacht: Wir haben ein Tor geschossen und hatten noch zwei, drei Möglichkeiten."

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV) nach der 1:5-Niederlage bei Hannover 96: "Wir haben allgemein zu unkonzentriert gespielt. Wir haben den Gegner zu sehr laufen lassen - das war fast schon Begleitschutz, den wir heute gegeben haben. Wir haben gespielt wie ein A-Jugendmannschaft: versucht nur nach vorne zu spielen, nach hinten nicht zu decken, unkonzentriert im Spielaufbau. Wir können viel besser spielen, das wissen wir. Von daher bin ich total enttäuscht von meiner Mannschaft."

Marco Kurz (Trainer 1899 Hoffenheim) nach der 1:2-Niederlage in Augsburg: "Das war heute zu wenig. Wenn wir uns im Abstiegskampf befinden, dann muss ich das annehmen. Ich hatte heute mindestens 50 Prozent in der Mannschaft, die das nicht angenommen haben. Der Stürmer Mölders hatte mehr Präsenz als meine drei Offensiven auf dem Feld - das ist einfach enttäuschend und zu wenig. Da tritt man das ganze Vertrauen mit Füßen. Es fände es mal schön, wenn sich ein Spieler hinstellt und sagen, dass er heute eine Riesenscheiße gespielt hat. Das wäre vielleicht mal ein Anfang."

Andreas Müller (Manager 1899 Hoffenheim) über die Konsequenzen: "Jetzt ist es an der Zeit, in Ruhe über die nächsten Schritte nachzudenken. Die müssen sitzen, sonst haben wir überhaupt keine Chance mehr. Es waren schon harte Tage, und die Tage werden nicht einfacher."

Kevin Volland (1899 Hoffenheim) zum Spiel: "Wir haben uns heute den Schneid abkaufen lassen. Wir haben scheiße gespielt. Das war einfach viel zu wenig in einem entscheidenden Spiel im Abstiegskampf."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg) zum Spiel: "Wir haben jetzt einen unheimlich guten Geist in der Mannschaft und Selbstvertrauen getankt. Wir haben jetzt neun Punkte geholt in sechs Spielen - so viele wie in der gesamten Vorrunde. Die Mannschaft lebt, und sie wird alles dafür tun, dass wir in der Liga bleiben."

Bruno Labbadia (Trainer VfB Stuttgart) nach dem 1:1 gegen den 1.FC Nürnberg: "Die letzte Frische fehlt - das ist ganz normal. Aber dafür hat es die Mannschaft sehr gut gemacht. Das Einzige war, dass wir uns heute nicht komplett dafür belohnt haben. In den Kontermöglichkeiten waren wir nicht ganz so zielstrebig, wie wir es hätten sein können."

Markus Feulner (1.FC Nürnberg) zum Spiel: "Wir sind ein bisschen enttäuscht, denn wir wissen, dass Stuttgart erst vor kurzem gespielt hat im Europapokal. Sie müssen ein bisschen müde gewesen sein. Wir wollten hier einen Dreier landen, aber wir waren zu passiv."

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