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Zwanziger dankt Rafatis Lebensrettern: "Großes Kompliment"

Unterföhring (ots)

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sprach im Interview mit Sky über den Suizid-Versuch von Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati.

Dr. Theo Zwanziger (DFB-Präsident)...

...über den Zustand Rafatis: "Nach meinen Informationen ist er außer Lebensgefahr. Das habe ich von der Kriminalpolizei und der Seelsorge erfahren, die in Kontakt mit dem Krankenhaus stehen. Der Gesundheitszustand ist den Umständen entsprechend stabil."

...über mögliche Motive: "Es ist nicht erklärbar. Ich habe insbesondere mit den drei Assistenten gesprochen, die natürlich fix und fertig sind. Sie saßen am Vorabend noch mit ihm zusammen und haben nichts gemerkt. Erst um 13.30 Uhr heute, als er nicht erschien, haben sie sich Sorgen gemacht und schnell reagiert. Ich muss sagen: Die drei haben ihm das Leben gerettet. Als sie ihn vorgefunden haben, haben sie mit schnellen Notfallmaßnahmen dafür gesorgt, dass er überleben konnte."

...über den persönlichen Schock: "Es ist nicht so einfach zu beschreiben, wenn sie hören, dass Menschen, die in diesem Spitzensport so eine wichtige Rolle haben, plötzlich in die Situation der Ausweglosigkeit kommen, das heißt du siehst keine Alternative zum Leben mehr. Das ist etwas ganz Schreckliches. Natürlich ist das Schiedsrichteramt sehr schwer und es wird den Schiedsrichtern sehr viel abverlangt. Du musst schon sehr stark sein, um das alles überwinden zu können in diesem Sport, der auch viele Gefahren birgt und viel Kritik nach sich zieht - und Ranking: Bist du der Beste, bist du nur der Drittbeste? All das spielt eine Rolle und dann kommt noch das Private hinzu, wie bei anderen Menschen auch."

...über mögliche Konsequenzen: "Konsequenzen kann man erst ziehen, wenn man den Sachverhalt genau kennt. Im Moment steht im Vordergrund die Hilfe für Babak Rafati und die drei Assistenten, die alles getan haben, ihn zu stabilisieren. Das ist eine Belastung, wenn ein enger Freund, mit dem man lange zusammen war und mit dem man wichtige Spiele geleitet hat, solch einen Schritt tut. Das müssen die auch erst verarbeiten. Es hat mich gefreut, sie relativ stabil zu sehen, ich denke aber, dass sich das die nächsten Tage noch ändert."

...über die Assistenten und Lebensretter: "Sie haben mir genau berichtet und auch die Kriminalpolizei. Ich kann nur sagen: Großes Kompliment. Sie haben alle Schritte sofort eingeleitet und kühlen Kopf bewahrt. Da gehört schon was dazu, ihn richtig zu stabilisieren und dazu beizutragen, dass er ins Leben zurückkehren kann."

Pressekontakt:

Dirk Grosse
Head of Sports Communications
Tel.: 089 9958- 6338
Fax: 089 9958-96338
E-Mail: dirk.grosse@sky.de

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