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Sophia Loren: "Gut schminken, anziehen, frisieren und die richtige Haltung"

    Stuttgart (ots) -

    Die Schauspielerin verrät ihr Erfolgsgeheimnis und erzählt über
ihre Liebe zu Cary Grant
    
    Sie gilt als eine der besten Schauspielerinnen der Welt, obendrein
als eine der schönsten Frauen: Sophia Loren. In Reader's Digest
(März-Ausgabe) verrät die Italienerin ihr Erfolgsgeheimnis: "Es liegt
nicht nur daran, wie man sich schminkt und frisiert und was man
anzieht. Wichtig ist auch die Haltung und wie man geht." Schon mit 14
Jahren entdeckte sie die Zauberkraft ihres Aussehens. Damals nahm die
junge Loren an einem Schönheitswettbewerb in Neapel teil. Der Jury,
so wird berichtet, verschlug es fast den Atem. Und daran hat sich
nichts geändert. Als Tom Hanks ihr 1999 bei der Oscar-Verleihung
begegnete, spendete der Schauspieler-Kollege das größte Lob, das man
sich vorstellen kann: "Miss Loren, Sie sind die schönste Frau, die
ich jemals gesehen habe."
    
    Dabei legt die 67-Jährige, die in ihrer Karriere in über 90 Filmen
mitgespielt hat, selbst keinen großen Wert auf derartige Hymnen. Sie
will nicht die berühmte Frau sein, die auf einem Sockel steht und
angebetet wird. "Ich finde das eher frustrierend", sagt sie. Aber ein
bisschen Stolz schwingt dann schon mit, zumal sie nach eigener
Aussage bisher nie bei einem Schönheitschirurgen war. Schon mit 15
Jahren lernte sie ihren späteren Mann Carlo Ponti kennen. Eigentlich
sollte er nur ihr Filmproduzent sein, dann wurde der Italiener für
sie aber eine Art Vaterersatz, weil sich ihr leiblicher Vater nicht
um die Familie kümmerte. Statt dessen musste sich die Mutter mit den
beiden Töchtern Maria und Sophia allein durchs Leben schlagen. Vor
allem an die Kriegstage erinnert sie sich mit Grauen zurück. "Wir
hatten damals nie genug zu essen. Ich war so dünn, dass mich andere
Kinder Sophia Stuzzicadente genannt haben." Frei übersetzt: Sophia
Zahnstocher. Aber die Entbehrungen und das Leid haben Sophia Loren
offensichtlich geprägt. "Es kann der Arbeit mehr Tiefgang verleihen.
Vielleicht fehlt genau das manchen Schauspielerinnen heute."      
    
    So oder so: Die Schauspielerei liegt der Familie offenbar im Blut.
Schon ihre Mutter habe ein Filmstar werden wollen. Sophia selbst
schaute sich als Kind oft Rita Hayworth in dem Melodram König der
Toreros an. "An die zwölf Mal muss ich im Kino gehockt und mir den
Film angeguckt haben. Mir gefiel, wie sie sich bewegte." Und nun
tritt auch Sohn Edoardo in die Fußstapfen. "Ich  habe nie daran
gedacht, selber Schauspielerin zu werden. Im Grunde kann ich es bis
heute nicht so recht glauben", sagt die Loren im Rückblick. Dank
Carlo Ponti wurde sie es aber doch. Er stellte für Sophia Loren in
Hollywood die Weichen. Mit Erfolg: Als Frank Sinatra und Cary Grant
einen neuen Film in Spanien drehten, schlug Ponti seine Sophia vor -
es klappte. "Ich hatte ja solche Angst. Mein Englisch war nicht gut,
und ich glaubte, ich falle tot um, wenn ich mit Cary Grant sprechen
muss."
    
    Sie fiel nicht um - allenfalls er. Denn Grant verliebte sich in
seine damals 23-jährige Filmpartnerin, verbesserte behutsam ihr
Englisch, gab ihr Schauspieltipps und lud sie abends zum Essen bei
Kerzenschein ein. Es dauerte nicht lange, und Grant machte ihr einen
Heiratsantrag. Sophia Loren, das gibt sie zu, war hin und her
gerissen zwischen Ponti, der noch verheiratet war, und Grant. Aber
sie blieb bei Ponti, heiratete ihn später. Zehn Jahre danach tauchte
Grant nach der Geburt ihres ersten Kindes noch einmal bei ihr auf.
"Ich ließ ihn das Baby halten. Als ich ihn anschaute, hatte er Tränen
in den Augen. Da wusste ich, wie sehr er mich geliebt hatte."            
        
    Für nähere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen
wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die März-Ausgabe von Reader's Digest
ist ab dem 25. Februar an zentralen Kiosken erhältlich.
    
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