Reader's Digest Deutschland

Nützliche Rechtstipps für den Alltag

Die April-Ausgabe von Reader's Digest Deutschland ist ab Montag, 30. März, an zentralen Kiosken erhältlich. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/32522 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Reader's Digest Deutschland"

Stuttgart (ots) - Magazin Reader's Digest informiert, was in Deutschland verboten und was erlaubt ist

Darf man die Äste von Nachbars Kirschbaum absägen, die über den Gartenzaun hängen? Ist das Begraben des toten Haustiers im eigenen Garten erlaubt? Auf diese und ähnliche Fragen gibt das Magazin Reader's Digest in seiner April-Ausgabe Antworten. Manche Gewohnheit - wie etwa das Autowaschen vor der eigenen Garage - ist rechtlich heikel. Wer sein Fahrzeug dort waschen will, sollte sich zuvor im Rathaus oder bei der Polizei erkundigen, ob das im Ort erlaubt ist. Die Verwendung scharfer Reinigungsmittel ist auf jeden Fall tabu. Aber auch wer nur klares Wasser verwendet, kann damit Treib- oder Schmierstoffreste in die Kanalisation spülen oder das Grundwasser verunreinigen.

Informieren sollten Sie sich auch, wenn Sie Ihr verstorbenes Haustier begraben wollen. Ein Grab im Wald zu schaufeln, ist eine Ordnungswidrigkeit und kann ebenso mit einem Bußgeld bestraft werden wie das achtlose Wegwerfen einer Zigarettenkippe. Den toten Wellensittich oder das verstorbene Meerschweinchen im eigenen Garten zu vergraben, ist hingegen in Deutschland in der Regel erlaubt, in Österreich ist das je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Sollte das Tier an einer ansteckenden Krankheit gestorben sein, darf es nicht im eigenen Garten beerdigt werden sondern muss zu einer kommunalen Tierkörperbeseitigungsanstalt gebracht werden.

Das Magazin Reader's Digest berichtet über weitere Fälle, bei denen ein Konflikt mit dem Gesetz drohen kann. So ist das Füttern von Möwen, Gänsen oder Enten mit Brot in vielen Kommunen mittlerweile untersagt, mancherorts gilt das auch für Tauben. Wer es dennoch wagt, den Tieren in Parks, an Seen oder am Strand altes Brot zuzuwerfen, muss mit Geldbußen rechnen. "Wasservögel sind auf das Zufüttern nicht angewiesen", begründet Lars Lachmann, Referent für Vogelschutz beim Naturschutzbund Deutschland in Berlin, das Fütterungsverbot. Grundsätzlich gilt: Man sollte entsprechende Hinweistafeln nicht nur lesen, sondern die Vorschriften auch beachten. Das gilt für lokale Badeverbote genauso wie für das Zelten in freier Natur. Wildcamping ist in Deutschland und Österreich eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Noch ein Beispiel aus dem Alltag zeigt, wie schmal der Grat zwischen verboten und erlaubt sein kann: Auch wenn die Obstbaumäste vom Nachbargrundstück über den Zaun hängen, darf man sie nicht einfach abschneiden. Besser zuerst den Nachbarn freundlich bitten, seinen Baum zurückzuschneiden. Wenn das nach mehrmaliger Aufforderung nicht geschieht, darf man selbst mit Astschere oder Säge zur Tat schreiten - aber nur, wenn die eigene Grundstücksnutzung erheblich beeinträchtigt ist.

Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die April-Ausgabe von Reader's Digest Deutschland ist ab Montag, 30. März, an zentralen Kiosken erhältlich.

Artikel aus der April-Ausgabe zum Download: www.readersdigest.de Auf "Unternehmen" und dann auf "Service für Journalisten" klicken (Rubrik Magazin Reader's Digest)

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