Reader's Digest Deutschland

Stolz auf die Nationalität
Reader's Digest befragte die Deutschen - mit überraschenden Ergebnissen

    Stuttgart (ots) - Eine EMNID-Umfrage zum Nationalgefühl der Deutschen im Auftrag von Reader's Digest brachte Überraschendes zu Tage: 57 Prozent der rund 1000 befragten Deutschen bekennen, dass sie stolz auf ihre Nationalität sind. Kaum einer - nicht einmal ein Prozent - schämt sich, deutsch zu sein. Und in Ostdeutschland (63 Prozent) ist das Nationalgefühl sogar ausgeprägter als in Westdeutschland (55 Prozent), berichtet das Magazin Reader's Digest in seiner Juli-Ausgabe.

    Auffällig auch: Mit zunehmendem Alter steigt der Nationalstolz an, mit steigender Bildung sinkt er. Immerhin: Für 31 Prozent der Befragten spielt die Nationalität gar keine Rolle. Im Zeitalter von Globalisierung und Europäisierung hält ein Drittel der Befragten die Idee der Nation vermutlich für veraltet. Dies scheint besonders auf die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen zuzutreffen, so Reader's Digest, am wenigsten auf die über 60-Jährigen.

    Die überwiegende Mehrheit der Befragten (57 Prozent) sieht keine Gefahr dafür, dass die Deutschen ihre Identität verlieren - Ostdeutsche (27 Prozent) sogar noch weniger als Westdeutsche (38 Prozent). Dennoch befürchten 36 Prozent der Befragten einen Identitätsverlust, davon fast jeder zweite (46 Prozent) durch Ausländer. Der  zunehmende Gebrauch der englischen Sprache stellt dagegen nach Auffassung der überwiegenden Mehrheit (90 Prozent) keine Bedrohung dar. Im Gegenteil: 81 Prozent sprechen sich sogar dafür aus, dass mehr Deutsche Englisch als Fremdsprache beherrschen sollten.

    Zugleich ärgern sich 58 Prozent der Befragten, wenn Ausländer, die in Deutschland leben, nicht Deutsch sprechen können. Sprache stiftet Identität: 72 Prozent der Deutschen empfinden jemanden als deutsch, der in Deutschland aufgewachsen ist und Deutsch spricht. Eine bedingungslose Integration von Ausländern in die deutsche Gesellschaft wird jedoch nicht verlangt: 65 Prozent der Befragten befürworten es, wenn Ausländer, die in Deutschland leben, ihre eigene Sprache kultivieren.

    Eine Überraschung gab es bei Eigenschaften, die nach Auffassung der Befragten als typisch deutsch gelten. Zwar landeten "tüchtig", "diszipliniert" und "besserwisserisch" auf den vordersten Plätzen. Auf Platz vier folgte jedoch mit "tolerant" eine Eigenschaft, die nicht gerade als typisch deutsch bekannt ist und die einen gewissen Widerspruch zu "besserwisserisch" hervorruft. Je älter die Befragten, desto toleranter schätzen sie die Deutschen - und somit sich selbst - ein. Und ein weiterer Widerspruch, der sich nur durch die "faust'sche Seele" der Deutschen erklären lässt: Bei den drei Dingen, die zum typisch deutschen Lebensstil gehören, landete der Urlaub nach Auto und Eigenheim auf dem dritten Platz - und dies, obwohl "tüchtig" in der Tugend-Hitliste ganz oben steht. Der Gartenzwerg, im Ausland das Sinnbild des Deutschen, wurde übrigens kein einziges Mal genannt.

    Pressemitteilung zum Download:     http://www.readersdigest.de. Auf Presseservice klicken.


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