Reader's Digest Deutschland

Joachim Franz ist "Europäer des Jahres 2009"

Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (links) überreicht die Auszeichnung "Reader's Digest Europäer des Jahres 2009" an den Aids-Aktivisten und Extremsportler Joachim Franz (mitte) aus Wolfsburg. Rechts: Werner Neunzig, Geschäftsführer Reader's Digest Deutschland, Schweiz, Österreich

    Hannover (ots) -

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    Magazin Reader's Digest zeichnet den Extremsportler für seinen Einsatz gegen Aids aus - Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann würdigt Franz als Vorbild

    Hannover, 18. März 2009. Der deutsche Aids-Aktivist und Extremsportler Joachim Franz ist am Dienstag Abend im Rahmen einer Feier in Hannover vom Magazin Reader's Digest als "Europäer des Jahres 2009" geehrt worden. Die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann hielt vor Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen die Laudatio und wies auf die Bedeutung seines Kampfes gegen Aids hin: "Es ist wichtig, dass es Vorbilder wie Joachim Franz gibt".

    Der Verlag zeichnete den 48-Jährigen aus Wolfsburg für seinen jahrelangen, weltweiten Einsatz gegen die Immunschwächekrankheit Aids aus. "Es sind stets einzelne Menschen, die Veränderungen herbeiführen und das Schicksal Europas entscheidend bestimmen", sagte Werner Neunzig, Geschäftsführer von Reader's Digest Deutschland, Schweiz, Österreich.

    Andreas Scharf, Chefredakteur der Zeitschrift Reader's Digest Deutschland, erläuterte die Gründe für die Wahl von Joachim Franz zum "Europäer des Jahres": "Mit seiner beeindruckenden Energie rüttelt Joachim Franz die Menschen auf und sensibilisiert sie für die Lage von Aids-Kranken." Seit 1996 wählen die Chefredakteure der 21 europäischen Ausgaben von Reader's Digest jährlich den "Europäer des Jahres". Joachim Franz ist der 14. Träger dieser Auszeichnung, die erst zum zweiten Mal an einen Deutschen geht.

    In ihrer Laudatio würdigte Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann insbesondere den Mut, mit dem Joachim Franz und sein Team an das häufig noch tabuisierte Thema Aids herangehen. "Mit seinen spekatulären Aktionen rückt er jene ins Rampenlicht, die so mancher gerne im Dunkeln wüsste." Die Aktionen von Joachim Franz setzen für die Ministerin im wörtlichen und im übertragenen Sinne Zeichen: "Zeichen gegen das Ignorieren der Krankheit in weiten Teilen der Welt, Zeichen gegen die Ausgrenzung von HIV-Infizierten. Und Zeichen für die Aufklärung, denn Aufklärung ist sowohl der Schlüssel zur Vorbeugung gegen weitere Infektionen als auch für einen menschenwürdigen Umgang mit den Erkrankten." Und vor allem: "Joachim Franz bleibt auch bei seinem Wettlauf gegen Aids ein Ausdauersportler."

    Werner Neunzig, Geschäftsführer von Reader's Digest Deutschland, Schweiz, Österreich erinnerte daran, welch großartige Leistungen ein einzelner Mensch erbringen kann zum Wohle von allen: "Mit der Auszeichnung 'Europäer des Jahres' stellen wir ganz bewusst Leistungen und Werte heraus, die noch häufiger in der Öffentlichkeit stehen sollten. Damit wollen wir Brücken bauen in eine noch bessere Zukunft für alle Menschen."

      Die Chefredakteure der europäischen Ausgaben von Reader's Digest
halten jedes Jahr nach Persönlichkeiten Ausschau, die europäische
Werte am eindrucksvollsten leben und die als Vorbilder die starken
Kräfte Europas verkörpern. "Uns geht es um Werte wie Freiheit und
Toleranz, aber auch Solidarität mit jenen, die nicht auf der
Sonnenseite des Lebens stehen. Und es geht um Vertrauen und
Verlässlichkeit - alles Werte, für die auch wir als Medienunternehmen
und inbesondere mit unserem Magazin Reader's Digest stehen", sagte
Neunzig.

    Die 5000 Euro, die mit der Auszeichnung verbunden sind, fließen direkt in die Arbeit des Teams von Joachim Franz: "Mit diesem Betrag können wir in Kenia die komplette Wasser- und Stromversorgung eines Kinderheims finanzieren", sagte Franz. "Ich bin bin tief berührt und verdammt stolz auf diese Auszeichnung".

    Joachim Franz hat sich mit seinen spektakulären Projekten weltweit einen Namen gemacht. Die Aids-Hilfe der UN unterstützen ihn genauso wie Sponsoren, er hält Vorträge vor Managern wie vor Strafgefangenen. Für VW war er viele Jahre als Gesundheitsbotschafter tätig. Auch wenn es noch immer keinen Impfstoff gegen Aids gibt, will der Aktivist aus Niedersachsen in seinem Einsatz nicht nachlassen. Sein Credo: "Wenn du erst einmal am Start stehst, hast du schon gewonnen."

    Franz war einst Werkzeugmacher bei VW in Wolfsburg, fasste aber mit knapp 30 Jahren den Entschluss, sein Leben radikal zu ändern. Fortan betrieb der stark Übergewichtige Sport, stellte das Rauchen ein, trank keinen Alkohol mehr und nahm dank intensiven Lauftrainings mehr als 40 Kilo ab. Er lief Marathons, begann mit dem Radfahren.

    Während er sich von einem schweren Verkehrsunfall erholte, erreichte der Niedersachse erneut einen Wendepunkt in seinem Leben. Franz traf einen Schulfreund, der an Aids erkrankt war und den er bis zum Tod begleitete. Als er dann bei Extremläufen in Südafrika, auf den Philippinen und in Nepal die Folgen von Aids sah, entschied er sich, fortan den Sport mit einem sozialen Engagement zu verbinden.

    Erst vor kurzem hat er das Projekt "cape2cape" abgeschlossen. Gemeinsam mit seinem Team hat Joachim Franz in 20 Ländern vom Nordkap bis zum Kap der Guten Hoffnung den jeweils höchsten Berg bestiegen, um auf die Dunkelziffer der Aids-Infizierten aufmerksam zu machen.

    Weitere Texte und Fotos zum Download: http://www.readersdigest.de. Auf Service für Journalisten klicken (Rubrik Magazin Reader's Digest) Weitere Informationen zu Joachim Franz auch auf seiner Homepage: http://www.joachim-franz.com

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