co.don AG

500. Transplantation von körpereigenen Knorpelzellen in Gelsenkirchen-Buer
Schonende Behandlung von Gelenkenknorpelschäden
Hoffnung für Menschen mit Gelenkknorpelproblemen

Gelsenkirchen-Buer (ots) - Der 13. Februar war für das Gelsenkirchener St. Marien-Hospital ein besonderer Tag. An diesem Tag transplantierte Chefarzt Dr. Klaus Ruhnau zum 500. Mal Knorpelzellen, die im Labor des Brandenburger Biotech-Unternehmens co.don AG gezüchtet worden sind. Die Transplantation wurde im Rahmen einer Knie-Operation durchgeführt und live von einem internationalen Fachpublikum verfolgt.

Mit dieser so genannten Autologen Chondrozyten Transplantation (ACT) werden schmerzhafte Gelenkknorpelschäden beispielsweise des Knies schonend behandelt. Nutzt sich die vorhandene Knorpelmasse, die ein reibungsloses Funktionieren des Gelenkes sicherstellt ab, kann mit dieser Methode Knorpel auf natürliche Weise wieder hergestellt werden. Zunächst wird dem Patienten im Rahmen einer Kniespiegelung (Arthroskopie) eine Gewebeprobe entnommen, im Labor aufbereitet und als körpereigener Knorpel - frei von jeglichen künstlichen Zusätzen - gezüchtet. Dieser hat die Form kleiner Kugeln und besteht ausschließlich aus patienteneigenem Material. Im Rahmen eines zweiten schonenden chirurgischen Eingriffs werden die gewonnenen Knorpel-Kügelchen dann wieder eingesetzt. Die Chance auf ein schmerzfreies Gelenk ist laut co.don-Vorstand Dr. Andreas Baltrusch groß: "Unsere Wissenschaftler forschen erfolgreich seit über 17 Jahren auf dem Gebiet der regenerativen Medizin, seit 1997 konnten Ärzte mit unseren Produkten weltweit über 3000 Patienten erfolgreich behandeln". Die Herstellung von regenerativen Zell- und Knochentransplantaten ist ein zukunftsträchtiges Feld, auf das sich das Biotech-Unternehmen co.don spezialisiert hat.

Über die co.don AG:

Das Unternehmen mit Sitz im brandenburgischen Teltow wurde 1993 gegründet. Seit 2001 ist das biopharmazeutische Unternehmen an der Frankfurter Börse gelistet.

Mit Hilfe des Tissue Engineering - der Kultivierung und Züchtung von körpereigenen Gewebezellen - entwickelt die co.don AG neuartige Produkte und Therapiekonzepte für den orthopädischen und neurochirurgischen Markt. Die zellbasierten, biologischen Arzneimittel (körpereigene Zelltransplantate für Gelenkknorpel sowie für die Bandscheibe) entstehen ohne den Einsatz von Antibiotika, Wachstumsfaktoren und Gentechnik. Vorstand der co.don AG sind Dr. Andreas Baltrusch (CEO) und Frau Vilma Siodla.

Weitere Informationen auch unter: www.codon.de

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